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Freistellungsauftrag richtig verteilt? Bin mir unsicher bei mehreren Depots
Anna Steinbach
Anna Steinbach07.09.2026 09:400

Hallo zusammen, ich bin gerade dabei meine Finanzen fürs neue Jahr durchzugehen und bin beim Thema Freistellungsauftrag ins Grübeln gekommen. Ich habe aktuell drei verschiedene Depots und bin mir nicht ganz sicher, ob ich meinen Sparerpauschbetrag optimal verteilt habe.

Konkret sieht es bei mir so aus: Ich habe mein Hauptdepot bei der ING, wo ich hauptsächlich meinen MSCI World ETF bespare. Dann habe ich noch ein kleineres Depot bei Trade Republic für Einzelaktien wie Allianz, und ein drittes bei der Sparkasse, das ich ehrlich gesagt kaum noch nutze, aber noch nicht aufgelöst habe. Bisher habe ich den Freistellungsauftrag einfach prozentual aufgeteilt, ohne wirklich darüber nachzudenken wo die meisten Erträge anfallen.

Jetzt habe ich gelesen, dass es sinnvoller sein kann, den Freistellungsauftrag gezielt dort einzusetzen, wo die höchsten Kapitalerträge zu erwarten sind. Das leuchtet mir grundsätzlich ein, aber wie genau macht man das am besten? Muss ich jedes Jahr neu rechnen und die Aufteilung anpassen? Und was ist mit ausschüttenden ETFs, bei denen man ja genauer vorhersehen kann, was an Dividenden kommt, im Vergleich zu thesaurierenden?

Bei meinem MSCI World Sparplan kommen die Erträge ja erst beim Verkauf richtig zum Tragen, zumindest wenn ich einen thesaurierenden nehme. Sollte ich den Freistellungsauftrag dann eher auf mein Dividendendepot konzentrieren? Oder übersehe ich da etwas bei der Vorabpauschale?

Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen. Wie handhabt ihr das mit mehreren Depots? Passt ihr eure Freistellungsaufträge regelmäßig an oder lasst ihr das einfach so laufen?

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