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Freistellungsauftrag richtig verteilen bei mehreren ETF-Sparplänen?
Anna Steinbach
Anna Steinbach06.09.2026 13:043

Hallo zusammen, ich habe gerade einen Artikel über die Optimierung von Freistellungsaufträgen gelesen und bin jetzt etwas ins Grübeln gekommen. Ich bespare aktuell mehrere ETFs über verschiedene Depots und frage mich, ob ich dabei wirklich das Maximum aus meinem Sparerpauschbetrag heraushole.

Konkret sieht es bei mir so aus: Ich habe ein Depot bei einer Direktbank, wo mein MSCI World Sparplan läuft, und ein zweites Depot bei einem anderen Anbieter für einen Emerging Markets ETF. Dazu kommt noch ein altes Depot mit ein paar Einzelaktien wie Allianz, die ich vor Jahren gekauft habe. Insgesamt bin ich noch weit unter dem Sparerpauschbetrag von 1000 Euro, aber ich habe die Freistellungsaufträge damals irgendwie willkürlich verteilt, ohne groß darüber nachzudenken.

Jetzt frage ich mich: Macht es eigentlich Sinn, die Freistellungsaufträge prozentual nach den erwarteten Erträgen zu verteilen? Oder sollte ich lieber alles dort konzentrieren, wo die meisten Ausschüttungen anfallen? Bei meinen thesaurierenden ETFs werden die Gewinne ja reinvestiert, aber die Vorabpauschale muss ich ja trotzdem versteuern, wenn ich es richtig verstehe.

Was mich auch beschäftigt: Muss ich das jedes Jahr anpassen, wenn sich meine Portfoliostruktur ändert? Als Lehrerin habe ich zwar einen relativ stabilen Job, aber ich möchte trotzdem nicht unnötig Steuern zahlen, nur weil ich den Freistellungsauftrag falsch verteilt habe. Andererseits will ich auch nicht jeden Januar meine ganze Depotstruktur durchrechnen müssen.

Wie handhabt ihr das? Optimiert ihr eure Freistellungsaufträge regelmäßig oder lasst ihr das einfach so laufen? Und gibt es irgendwelche Tools oder Faustregeln, die dabei helfen?

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