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Freistellungsauftrag richtig aufteilen - wie macht ihr das mit mehreren Depots?
Claudia Neumann
Claudia Neumann04.09.2026 11:100

Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, meine Depotstruktur etwas aufzuräumen und bin dabei über das Thema Freistellungsauftrag gestolpert. Ich habe aktuell drei Depots bei verschiedenen Banken, weil ich über die Jahre einfach mal hier und mal da was angelegt habe. Jetzt habe ich gelesen, dass man den Sparerpauschbetrag optimal aufteilen sollte, damit man nirgendwo zu viel Steuern zahlt.

Meine konkrete Situation: Ich habe ein Depot bei der DKB mit ETFs (MSCI World und Vanguard FTSE All World), eins bei der Consorsbank mit deutschen Einzelaktien wie Allianz und Siemens, und noch ein kleines bei Trade Republic für Sparpläne. Bisher hatte ich den Freistellungsauftrag einfach komplett bei der DKB, weil das mein Hauptdepot ist. Aber macht das überhaupt Sinn?

Ich frage mich, ob es besser wäre, den Betrag aufzuteilen nach erwarteten Erträgen. Bei den ETFs fallen ja regelmäßig Ausschüttungen an, bei den Einzelaktien auch Dividenden. Aber ehrlich gesagt tue ich mir schwer abzuschätzen, wo am Ende des Jahres wie viel anfällt. Und wenn ich dann verkaufe, muss ich ja auch die Kursgewinne bedenken.

Wie handhabt ihr das? Rechnet ihr das jedes Jahr durch oder gibt es eine Faustregel? Und passt ihr die Aufteilung im Laufe des Jahres nochmal an, wenn ihr merkt, dass es woanders knapp wird? Wäre super, wenn jemand von euch seine Strategie teilen könnte, besonders wenn ihr auch mehrere Depots habt.

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