
Ich bin gerade über einen Artikel gestolpert, der Options-ETFs mit reduzierter Volatilität thematisiert, und da wird von gut 9 Prozent Rendite bei gleichzeitig geringeren Schwankungen gesprochen. Das klingt auf dem Papier erstmal interessant, aber ich bin da noch etwas skeptisch, wie das in der Praxis wirklich funktioniert.
Mein Hauptdepot ist aktuell relativ klassisch aufgestellt: MSCI World ETF als Basis, dazu ein paar Einzelaktien wie Münchener Rück und Siemens, also eher konservativ mit moderatem Risiko. Ich frage mich aber, ob so ein Options-ETF als Beimischung Sinn machen könnte, gerade wenn man in volatileren Marktphasen etwas Stabilität reinbringen will. Technisch gesehen verstehe ich die Grundidee mit den verkauften Call-Optionen zur Prämienvereinnahmung, aber die Frage ist natürlich, wie stark das die Performance in echten Bullenmärkten deckelt.
Hat jemand von euch Erfahrung mit solchen Produkten? Lohnt sich das wirklich als Ergänzung oder ist das nur ein Marketing-Gag mit begrenztem Mehrwert? Mich würde besonders interessieren, wie sich das steuerlich auswirkt und ob die laufenden Kosten bei solchen ETFs nicht doch die Renditevorteil wieder auffressen. Ich bin da eher der Typ, der lieber einmal gründlich recherchiert, bevor ich was Neues ins Portfolio packe.
Was sind eure Gedanken dazu? Gibt es konkrete Produkte, die ihr da im Blick habt oder schon nutzt?
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