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Waymo stockt erste Fremdfinanzierung auf 5 Milliarden Dollar auf
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Waymo stockt erste Fremdfinanzierung auf 5 Milliarden Dollar auf

Von Redaktion aktie.com · Geprüft von Martin Schülbe

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Waymo stockte seine erste Fremdfinanzierung von ursprünglich geplanten 3 auf 5 Milliarden Dollar auf; Goldman Sachs war alleiniger Lead Bookrunner, der Zinssatz liegt 5,25 Prozentpunkte über dem Referenzsatz.
  • Die Alphabet-Tochter fährt rund 500.000 bezahlte Fahrten pro Woche und ist in 15 US-Märkten aktiv; bis Jahresende 2026 peilt sie eine Million bezahlte Fahrten pro Woche an.
  • Waymo wechselt nach einer Eigenkapital-Finanzierungsrunde von 16 Milliarden Dollar im Februar 2026 (Post-Money-Bewertung 126 Milliarden Dollar) strategisch zur Fremdfinanzierung, um bestehende Aktionäre vor Verwässerung zu schützen.
  • International testet Waymo bereits in London und Tokio, ohne Starttermine zu nennen; München soll Ende 2027 als erste Stadt in der EU folgen.
  • Große Nicht-Bank-Kreditgeber wie PIMCO, Blackstone und Sixth Street Partners beteiligten sich am unbewerteten Deal, was wachsendes Vertrauen in skalierbare KI-gestützte Mobilitätslösungen signalisiert.
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Waymo hat seine erste Fremdfinanzierung auf 5 Milliarden Dollar aufgestockt – deutlich mehr als die ursprünglich geplanten 3 Milliarden. Bloomberg berichtete über die Aufstockung am 6. Oktober 2026; den Abschluss des Term Loan gab die Alphabet-Tochter am 8. Oktober selbst bekannt. Das Geld soll die Expansion des Fahrdienstes in den USA und international finanzieren und die Bilanz stärken.

Finanzierungsvolumen übertrifft ursprüngliche Pläne

Goldman Sachs war alleiniger Lead Bookrunner. Als führende Konsortialkreditgeber nennt Waymo Pacific Investment Management Co. (PIMCO), Blackstone und Sixth Street; beteiligt sind zudem unter anderem Capital Group, Loomis Sayles, T. Rowe Price, Apollo, Blue Owl, Franklin Templeton, Fidelity, HPS Investment Partners und Oaktree. Der Zinssatz liegt laut Bloomberg 5,25 Prozentpunkte über dem Referenzsatz. Bemerkenswert: Der Kredit kommt ohne Bewertung durch eine Ratingagentur aus.

Die höhere Nachfrage der Kreditgeber führte zur Aufstockung um zwei Drittel gegenüber dem ursprünglichen Volumen. Dies zeigt das Vertrauen großer Nicht-Bank-Kreditgeber in kapitalintensive Tech-Unternehmen im Bereich autonomer Mobilität.

Strategischer Wechsel von Eigen- zu Fremdkapital

Waymo absolvierte im Februar 2026 eine Eigenkapital-Finanzierungsrunde in Höhe von 16 Milliarden Dollar unter Führung von Dragoneer, DST Global und Sequoia, die das Unternehmen mit 126 Milliarden Dollar nach Geldeingang bewertete. Der jetzige Übergang zur Fremdfinanzierung ist eine bewusste Kapitalstruktur-Entscheidung: Bestehende Eigenkapitalhalter – insbesondere Alphabet – werden vor weiterer Verwässerung geschützt.

Der Kompromiss: Waymo muss Zinszahlungen unabhängig davon leisten, ob Fahrtenumsatzziele planmäßig erreicht werden. Im Juli 2024 hatte Alphabet noch 5 Milliarden Dollar an Investitionen in Waymo angekündigt, im Oktober 2024 folgte eine Eigenkapital-Finanzierungsrunde von 5,6 Milliarden Dollar unter Leitung der Muttergesellschaft.

Operative Expansion auf drei Kontinenten

Waymo führt derzeit rund 500.000 bezahlte Fahrten pro Woche durch und ist nach eigenen Angaben in 15 US-Märkten aktiv; den fünfzehnten eröffnete das Unternehmen im September 2026. Bis Jahresende 2026 peilt es eine Million bezahlte Fahrten pro Woche an.

Die internationale Expansion nimmt Gestalt an: In London und Tokio laufen bereits Tests, Starttermine hat Waymo bislang nicht genannt. München soll Ende 2027 als erste Stadt in der Europäischen Union folgen – das kündigte das Unternehmen im August 2026 an.

KI-Kosten als eigenständiger Finanzierungsfaktor

Dem Bloomberg-Bericht zufolge begründet Waymo den höheren Kapitalbedarf auch mit den Kosten für fortgeschrittene KI-Systeme und Rechenleistung. In der eigenen Mitteilung vom 8. Oktober nennt das Unternehmen dagegen die Expansion des Fahrdienstes und eine stärkere Bilanz als Zweck. Dass Betriebskosten für KI-Infrastruktur überhaupt als Finanzierungsgrund auftauchen, ist für sich genommen bemerkenswert.

Dass Waymo den Weg über Privatdarlehen wählt, zeigt, dass sich Finanzierung und Skalierung für KI-gestützte Mobilität auch ohne klassische Börsenwege organisieren lassen. Privatdarlehen lassen sich häufig enger an Meilensteine koppeln und erfordern weniger öffentliche Abstimmungs- und Publizitätspflichten als eine Kapitalaufnahme über die Börse.

Unternehmenshintergrund und Marktposition

Waymo entstand im Dezember 2016 als Tochtergesellschaft von Alphabet Inc. und setzt die Arbeiten des ursprünglichen Google-Projekts „Google Driverless Car" fort. Das Projekt wurde anfangs von Sebastian Thrun geleitet, einem ehemaligen Professor für künstliche Intelligenz an der Stanford University.

Offen bleibt, wie schnell sich die zusätzlichen Mittel in neue Betriebsregionen und Flottenkapazitäten übersetzen werden, sowie ob Waymo seine Operationalisierung von Robotaxi-Services so weit skaliert, dass die Mittel zu stabilen Ertragsmechaniken führen.

Quellen

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