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Trump-Regierung plant neue Halbleiter-Zölle: Welche Chip-Aktien jetzt unter Druck geraten
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Trump-Regierung plant neue Halbleiter-Zölle: Welche Chip-Aktien jetzt unter Druck geraten

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Präsident Trump kündigte am 7. August 2025 einen 100-Prozent-Zoll auf importierte Computerchips an, mit Ausnahme für Unternehmen mit substanziellen US-Fertigungsinvestitionen.
  • Apple sicherte sich die Zollbefreiung durch ein 100-Milliarden-Dollar-Investment in US-Fertigung, das die Gesamtzusage auf 600 Milliarden Dollar über vier Jahre erhöhte.
  • Apple produzierte 2025 über 19 Milliarden Chips durch US-Partner und stellte 20.000 neue Mitarbeiter ein, hauptsächlich in Forschung und Chip-Design.
  • Trotz Zollbefreiung verzeichnete Apple im betreffenden Quartal 1,1 Milliarden Dollar an Zollkosten, die Ausnahme war für das iPhone-Launch im September 2025 entscheidend.
  • Die Zollpolitik benachteiligt kleinere Wettbewerber strukturell, die keine dreistelligen Milliardeninvestitionen in US-Standorte stemmen können.
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Präsident Trump kündigte am 7. August 2025 einen 100-Prozent-Zoll auf importierte Computerchips an. Die Massnahme zielt darauf ab, Halbleiter-Fertigung in die USA zu verlagern, droht aber die Preise für Elektronik, Automobile und Haushaltsgeräte drastisch zu erhöhen.

Die Zollpolitik sieht eine zentrale Ausnahme vor: Unternehmen, die in den USA fertigen oder substanzielle Investitionszusagen in amerikanische Produktionsstandorte geben, bleiben vom Zoll befreit. Diese Regelung begünstigt finanzstarke Konzerne, die sich grossangelegte Inlandsinvestitionen leisten können.

Apple sichert Ausnahmeregelung durch 100-Milliarden-Investment

Am 7. August 2025 – zeitgleich mit Trumps Zollankündigung – verkündete Apple-Chef Tim Cook ein 100-Milliarden-Dollar-Investment in US-Fertigung. Das Unternehmen erhöhte damit seine Gesamtzusage auf 600 Milliarden Dollar über vier Jahre. Trump lobte die Zusage mit den Worten: "Er tätigt diese Art von Investment nirgendwo sonst auf der Welt, nicht einmal annähernd."

Apple produzierte 2025 über 19 Milliarden Chips für seine Produkte durch Partnerfirmen in den USA und stellte 20.000 neue Mitarbeiter ein, vor allem in Forschung, Entwicklung und Chip-Design. Die Investitionen fliessen in Standorte in Arizona, Texas, Kentucky und North Carolina. Zu den Partnern zählen Corning, Texas Instruments, Samsung und Taiwan Semiconductor Manufacturing Company.

Trotz der Ausnahmeregelung verzeichnete Apple im betreffenden Quartal 1,1 Milliarden Dollar an Zollkosten. Die Befreiung erwies sich als entscheidend für die im September 2025 anstehende iPhone-Markteinführung und das Weihnachtsgeschäft.

Wer von den Halbleiter-Zöllen betroffen ist

Apples Lieferkette war besonders zollgefährdet: Die meisten für den US-Markt bestimmten iPhones werden in Indien gefertigt, Schlüsselkomponenten kommen aus globalen Quellen. Das Unternehmen diversifizierte seine Zulieferer über fünf Jahre hinweg, um die Abhängigkeit von China zu reduzieren – eine Strategie, die während der COVID-Pandemie an Bedeutung gewann.

Die Zollpolitik benachteiligt kleinere Wettbewerber strukturell: Unternehmen ohne die Finanzkraft für dreistellige Milliardeninvestitionen in US-Standorte tragen die vollen Zollkosten und höhere Compliance-Aufwendungen. Apple schloss zudem einen 500-Millionen-Dollar-Vertrag mit MP Materials über Seltene-Erden-Magnete ab und baut eine durchgängige Silizium-Lieferkette in den USA auf.

Breitere Zollstrategie der Trump-Regierung

Die 100-Prozent-Zölle auf Halbleiter fügen sich in eine umfassendere Handelspolitik ein: Die Trump-Regierung verhängte zwischen August 2025 und April 2025 Zölle von 10 bis 50 Prozent auf Waren aus Dutzenden Handelspartnern. Smartphones erhielten eine Ausnahme von den Indien-Zöllen (Stand: April 2025), bestimmte Produktkategorien blieben generell befreit.

Die Halbleiter-Zölle stellen eine der schärfsten protektionistischen Massnahmen dar und zielen darauf ab, strategische Chip-Produktion ins Inland zu holen. Die langfristigen Auswirkungen auf Elektronikpreise und internationale Lieferketten sind erheblich.

Marktumfeld und Wettbewerbsposition

Apples Fähigkeit, durch substantielle Investitionszusagen eine Zollbefreiung zu erlangen, verschafft dem Konzern einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten mit weniger finanziellen Reserven. Die Zollarchitektur begünstigt Grossunternehmen mit langfristigem Kapital und etablierten Zulieferbeziehungen.

Für Anleger bedeutet dies: Chip-Aktien kleinerer Hersteller ohne US-Fertigungskapazität tragen erhöhte Kostenrisiken, während vertikal integrierte Konzerne mit Inlandspräsenz strukturell bessergestellt sind. Die Massnahme dürfte Konsolidierung im Halbleitersektor fördern und Investitionen in US-Standorte beschleunigen.

Quellen

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