
Michael Burry warnt vor massiven Abschreibungen bei Big-Tech-Aktien
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Kernaussagen
- Michael Burry warnte am 24. September 2026 vor Abschreibungen in Billionenhöhe bei Big-Tech-Konzernen aufgrund überbordender KI-Infrastrukturinvestitionen.
- Der Investor identifizierte rund 3 Billionen Dollar an KI-bezogenen Verpflichtungen, die nicht in den Bilanzen von Amazon, Meta, Google, Microsoft und Oracle auftauchen.
- Burry prognostiziert massive Wertberichtigungen für die Jahre 2028 bis 2029, wenn die Renditen der KI-Investitionen hinter den Erwartungen zurückbleiben.
- Bei Oracle kritisierte Burry am 25. September 2026 die Bilanzierungspraxis bei Kundenvorauszahlungen sowie steigende Schulden im Zusammenhang mit dem Projekt Jupiter.
Star-Investor Michael Burry warnte am 24. September 2026 vor massiven Abschreibungen bei Big-Tech-Konzernen aufgrund überbordender KI-Investitionen. Der Investor, der durch seine erfolgreiche Wette gegen den US-Immobilienmarkt vor der Finanzkrise 2008 bekannt wurde, identifizierte rund 3 Billionen Dollar an KI-bezogenen Verpflichtungen, die nicht in den Bilanzen der grossen Technologiekonzerne erscheinen.
3 Billionen Dollar ausserhalb der Bilanzen
Burry machte in einer öffentlichen Mitteilung darauf aufmerksam, dass sogenannte Hyperscaler – grosse Cloud- und Technologieunternehmen – enorme finanzielle Verpflichtungen für KI-Infrastruktur eingegangen sind, die ausserhalb der Bilanzen geführt werden. Diese Off-Balance-Sheet-Commitments könnten laut Burry "ein Loch in die Umsätze von Big Tech reissen".
Konkret nannte der Investor fünf Unternehmen, die von dieser Entwicklung betroffen sein dürften:
- Amazon (AMZN)
- Meta (META)
- Alphabet/Google (GOOGL)
- Microsoft (MSFT)
- Oracle (ORCL)
Abschreibungen für 2028 bis 2029 prognostiziert
Die erwarteten Abschreibungen dürften nach Burrys Einschätzung in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren schlagend werden – konkret in den Jahren 2028 bis 2029. Der Investor zieht Parallelen zur Telekommunikationsblase der Dotcom-Ära, als Unternehmen massiv in Infrastruktur investierten, die sich später als überdimensioniert erwies.
Burry argumentiert, dass die beispiellosen KI-Infrastrukturausgaben der grossen Technologiekonzerne eine nicht tragfähige Anhäufung finanzieller Risiken darstellen. Wenn die Renditen dieser massiven Investitionen hinter den Erwartungen zurückbleiben, würden erhebliche Wertberichtigungen unvermeidlich.
Oracle im besonderen Fokus
Besondere Bedenken äusserte Burry am 25. September 2026 bezüglich Oracle. Der Investor hinterfragte die Bilanzierungspraxis des Softwarekonzerns im Zusammenhang mit Kundenvorauszahlungen und der Umsatzrealisierung. Zusätzlich verwies er auf steigende Schuldenstände und Kostenrisiken im Zusammenhang mit Oracles Projekt Jupiter – einer Initiative zum Ausbau von Rechenzentren.
Wiederholte Warnungen seit Januar
Die aktuellen Aussagen stellen eine Wiederholung und Aktualisierung früherer Warnungen dar. Bereits am 12. Januar 2026 hatte Burry vor verbreiteten Konkursen und Abschreibungen gewarnt und eine mögliche "Panik von 2026 oder 2027" prognostiziert. Die September-Mitteilungen präzisierten diese Einschätzung mit konkreterer Datierung und fokussierten stärker auf die KI-Infrastrukturausgaben der Hyperscaler.
Burry kommunizierte seine Warnungen über Blogbeiträge und Investorenmitteilungen. Der Vergleich mit der Telekommunikationsblase der frühen 2000er-Jahre unterstreicht seine Befürchtung, dass die gegenwärtige KI-Euphorie zu einer ähnlichen Fehlinvestitionswelle führen könnte.
Quellen
- AMZN, META, GOOGL, MSFT, ORCL: Michael Burry Sounds Fresh Alarm On Big Tech’s AI Spending, Warns Of Massive Write-Offs In Two Years
- Burry warns of write-offs by hyperscalers as AI spending surges
- Michael Burry says $3 trillion in off-balance-sheet AI commitments could blow a hole in Big Tech's revenue
- Michael Burry Warns Big Tech Could Face Billions in AI Write-Downs - CoinCentral