
Dow Jones und Nasdaq im Minus: Warum sinkende Ölpreise und steigende Treasury-Renditen Tech-Aktien belasten
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Kernaussagen
- Am 28. September 2026 fiel der Dow Jones Industrial Average um 0,71 Prozent oder 366,36 Punkte auf 51.462,26 Punkte, während der Nasdaq Composite bis zu 1,18 Prozent verlor.
- Die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen stieg auf über 5,2 Prozent und erreichte teilweise 5,27 Prozent, während 30-jährige Anleihen die Marke von 5,5 Prozent überschritten.
- Advanced Micro Devices verlor am 28. September 2026 rund 5 Prozent, Micron Technology büßte etwa 4 Prozent ein, während Nvidia nach Ankündigung eines weiteren Aktienrückkaufs gegen den Abwärtstrend zulegte.
- WTI-Rohöl stieg um 2,40 Prozent auf 94,63 Dollar pro Barrel, Brent-Rohöl kletterte um 2,65 Prozent auf 107,08 Dollar pro Barrel, getrieben von anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten.
- Am Dienstag, 29. September 2026, erholte sich der Nasdaq Composite um 0,4 Prozent, nachdem sich sowohl Treasury-Renditen als auch Ölpreise zurückbildeten.
Am Montag, 28. September 2026, verzeichneten die US-Börsen erhebliche Verluste. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0,71 Prozent oder 366,36 Punkte auf 51.462,26 Punkte. Der Nasdaq Composite büßte bis zu 1,18 Prozent ein, während der S&P 500 zwischen 0,5 und 0,8 Prozent verlor. Hauptbelastungsfaktor waren steigende Treasury-Renditen, die besonders Tech- und Wachstumsaktien unter Druck setzten.
Treasury-Renditen auf mehrjährigen Höchstständen
Die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen überschritt am 28. September 2026 die Marke von 5,2 Prozent und erreichte zeitweise 5,27 Prozent – ein Anstieg um 11 Basispunkte. Die Rendite für 30-jährige Anleihen kletterte über 5,5 Prozent. Laut mehreren Marktberichten befanden sich beide Renditen in Bereichen, die zuletzt vor Jahren sichtbar waren.
Steigende Renditen wirken sich überproportional auf Wachstumsaktien aus, da deren Bewertung stark von zukünftigen Cashflows abhängt. Ein höherer Diskontierungssatz senkt den Gegenwartswert dieser künftigen Erträge – ein Effekt, den Marktteilnehmer als Duration-Mechanismus bezeichnen. Technologiewerte mit hohen Bewertungsmultiplikatoren sind davon besonders betroffen.
Ölpreise mit volatilen Bewegungen
Parallel zu den Renditebewegungen stiegen die Rohölpreise deutlich. WTI-Rohöl verteuerte sich um 2,40 Prozent auf 94,63 Dollar pro Barrel, Brent-Rohöl kletterte um 2,65 Prozent auf 107,08 Dollar. Zeitweise notierten die Ölpreise über 106 Dollar. Die Unsicherheit im Nahen Osten führte zu Risikoaufschlägen, auch wenn sich die Preise kurzfristig zwischenzeitlich erholten.
Die Kombination aus steigenden Renditen und höheren Ölpreisen verstärkte die Belastung für den Technologiesektor. Während höhere Energiekosten die Inputkosten für Unternehmen erhöhen, verschärften die makroökonomischen Rahmenbedingungen das Marktsentiment zusätzlich.
Tech-Aktien mit deutlichen Verlusten
Die Technologiewerte verzeichneten am 28. September 2026 überproportionale Rückgänge. Advanced Micro Devices verlor etwa 5 Prozent, Micron Technology büßte rund 4 Prozent ein. Auch Amazon und Microsoft gerieten unter Druck. Die Kursreaktionen waren makrogetrieben und korrelierten nicht mit unternehmenseigenen Meldungen.
Eine Ausnahme bildete Nvidia: Die Aktie hob sich vom allgemeinen Abwärtstrend ab, nachdem das Unternehmen einen weiteren großen Aktienrückkauf ankündigte. Mehrere Quellen erwähnten ein Rückkaufvolumen von 150 Milliarden Dollar, das die Aktie stützte.
Sektorale Unterschiede im Markt
Während Megacap-Tech-Aktien und Konsumwerte die Verluste anführten, zeigten sich bei Software-Aktien gegenläufige Tendenzen. Einige Software-Titel legten gegen den allgemeinen Abwärtstrend zu. Gold- und Silbermärkte gerieten ebenfalls unter Druck, was auf eine breitere risikoaverse Stimmung hindeutete.
Die Marktmechanik verdeutlichte, wie makroökonomische Faktoren die Wahrnehmung einzelner Unternehmen überlagern können. Unabhängig von spezifischen Unternehmensmeldungen dominierten renditegetriebene Bewertungsanpassungen die Kursbewegungen.
Erholung am Dienstag
Am Dienstag, 29. September 2026, erholte sich der Nasdaq Composite um 0,4 Prozent. Die Treasury-Renditen und Ölpreise bildeten sich teilweise zurück, was dem Technologiesektor Entlastung verschaffte. Die Volatilität der vergangenen Tage zeigte die starke Abhängigkeit der Tech-Aktien von makroökonomischen Variablen.
Die Entwicklungen der Woche vom 23. bis 29. September 2026 reihen sich in ein wiederkehrendes Muster ein: Bereits im Mai 2026 hatten ähnliche Konstellationen aus steigenden Renditen und Ölpreisen den Nasdaq unter Druck gesetzt, während der Dow Jones vergleichsweise stabil blieb.
Quellen
- Dow unter Druck: Öl und Renditen treffen KI- und Tech-Aktien
- Stock market today: Dow, S&P 500, Nasdaq fall as Treasury yields continue to climb
- Tech stocks rise as Treasury yields and oil prices pull back
- Dow Jones S&P 500 and Nasdaq sliding today: Why are the Dow Jones, S&P 500 and Nasdaq falling today? The reasons behind the selloff from tech stocks to gold, silver and Bitcoin - The Economic Times
- US-Aktien fallen, Nasdaq verliert 1,13 %; Tech-Werte führen Verluste an, Software-Aktien stemmen sich gegen den Trend; SpaceX fällt um über 4 %
- US Stock Market Crash: Oil, Yield Spike Among Three Reasons Dragging Nasdaq 1.2% Lower, Dow Down 350 Points