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Amazon und AMD vor KI-Earnings: Anleger erwarten Gewinnsprung – was jetzt zu beachten ist
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Amazon und AMD vor KI-Earnings: Anleger erwarten Gewinnsprung – was jetzt zu beachten ist

Von Redaktion aktie.com

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kernaussagen

  • Salesforce sprang am 27. August 2026 um 22,58% auf 252,05 USD – der bislang klarste Beweis für AI-Monetarisierung unter den Konsensfavoriten im KI-Sektor (Quelle: startuphub.ai).
  • Amazon schloss am 27. August 2026 bei 256,26 USD (plus 13,14% seit Jahresbeginn), AMD bei 476,67 USD (plus 113,30% seit Jahresbeginn) – beide gaben am selben Tag leicht nach (-1,54% bzw. -0,89%).
  • Snowflake verzeichnete am 28. Mai 2026 den stärksten Handelstag der Firmengeschichte mit einem Kurssprung von 36%, ausgelöst durch eine Partnerschaft mit Amazon über 6 Milliarden USD Compute-Ausgaben (Quelle: CNBC).
  • CrowdStrike sprang am 27. August 2026 um 20,50% auf 227,96 USD, der SOXX-Halbleiter-ETF legte 1,95% zu – die Rally erfasste den gesamten KI-Sektor.
  • Nvidia fügte am 27. August 2026 rund 435 Milliarden USD an Marktkapitalisierung hinzu (plus 8,7% an einem Tag) – die Volatilität im Halbleitersektor bleibt hoch (Quelle: startuphub.ai).
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Amazon und AMD rücken nach einer Reihe spektakulärer Quartalszahlen im KI-Sektor in den Fokus von Anlegern. Salesforce lieferte am 27. August 2026 mit einem Kurssprung von 22,58% auf 252,05 USD den bislang klarsten Beweis dafür, dass sich AI-Agent-Plattformen in messbares Umsatzwachstum übersetzen lassen. Die Frage lautet nun: Können Amazon und AMD bei ihren anstehenden Quartalszahlen ähnliche Signale senden?

Aktuelle Kursentwicklung: Amazon und AMD im Überblick

Amazon schloss am 27. August 2026 bei 256,26 USD und verzeichnete seit Jahresbeginn ein Plus von 13,14 Prozent. Am selben Tag gab die Aktie um 1,54 Prozent nach, während der Titel im Monatsvergleich um 8,82 Prozent zulegte. Das Unternehmen hatte Anfang August 2026 die Marke von 3 Billionen USD Marktkapitalisierung überschritten.

AMD notierte am 27. August 2026 bei 476,67 USD – ein Zuwachs von 113,30 Prozent seit Jahresbeginn. Der Halbleiterhersteller verlor am gleichen Tag 0,89 Prozent, im Monatsvergleich steht ein Minus von 1,80 Prozent zu Buche. Beide Titel entwickelten sich damit gegenläufig zum breiten Markt: Der S&P 500 legte am 27. August um 0,72 Prozent auf 7.730,99 Punkte zu, der Nasdaq Composite stieg um 1,57 Prozent auf 26.541,35 Punkte.

Salesforce als Maßstab: AI-Monetarisierung wird messbar

Der Salesforce-Kurssprung vom 27. August 2026 gilt unter Analysten als Wendepunkt. Das Unternehmen meldete für das zweite Geschäftsquartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,90 USD sowie einen Umsatz von 11,35 Milliarden USD – beides über den Erwartungen. Entscheidend war die Aussage, dass die Agentforce-AI-Agent-Plattform zu deutlich höheren durchschnittlichen Vertragsgrößen in den Bereichen Professional Services und Einzelhandel geführt habe als klassische Seat-basierte Lizenzen.

Laut Marktkommentatoren lieferte Salesforce damit den "klarsten Beweis, dass AI-Agent-Monetarisierung sich vom Pilot-Fußnote zum Umsatztreiber gewandelt hat". Die Aktie hatte im Monatsverlauf um 39,48 Prozent zugelegt, stand aber seit Jahresbeginn mit minus 0,62 Prozent nahezu unverändert – nach zweistelligen Verlusten zu Beginn des Jahres.

Branchenweite Auswirkungen: CrowdStrike und Nvidia ziehen nach

Am selben Tag sprang CrowdStrike um 20,50 Prozent auf 227,96 USD, nachdem das Unternehmen für das zweite Geschäftsquartal Ergebnisse "deutlich über den Wall-Street-Prognosen" vorgelegt hatte. Nvidia verzeichnete ein Plus von 8,7 Prozent auf 227,98 USD und fügte rund 435 Milliarden USD an Marktkapitalisierung hinzu – die größte Einzeltags-Wertsteigerung in der jüngeren Börsengeschichte.

Der SOXX-Halbleiter-ETF kletterte am 27. August um 1,95 Prozent. Die breite Rally über AI-Security- und Enterprise-Software-Aktien hinweg wurde als "umfassendste Einzeltags-Rally seit mehr als einem Jahr" beschrieben.

Snowflake und Amazon: Partnerschaft als Präzedenzfall

Ein früherer Datenpunkt für die Bedeutung von AI-Deals lieferte Snowflake. Am 28. Mai 2026 sprang die Aktie um 36 Prozent – der stärkste Handelstag in der Unternehmensgeschichte. Auslöser war eine Partnerschaft mit Amazon über 6 Milliarden USD an Compute-Ausgaben sowie die erweiterte Nutzung von Amazons hauseigenen Graviton-Chips für KI-Anwendungen.

CFO Brian Robins bezeichnete AI-Tools wie Cortex Code als "stufenförmige Veränderung" im AI-Umsatzpotenzial und als "größten einzelnen Treiber" der Prognoseanpassung nach oben. Für das zweite Geschäftsquartal stellte Snowflake eine bereinigte operative Marge von 12,5 Prozent bei einem Produktumsatz von 1,415 bis 1,420 Milliarden USD in Aussicht – Analysten hatten 11,9 Prozent Marge bei 1,37 Milliarden USD erwartet.

Die Snowflake-Rally zog andere Cloud-Anbieter mit: ServiceNow und Oracle legten jeweils um 6 Prozent zu, Palantir um 8 Prozent, Microsoft, Palo Alto Networks und Atlassian um jeweils 3 Prozent. Salesforce hingegen gab nach schwacher Prognose leicht nach.

Worauf Anleger bei Amazon und AMD achten sollten

Für Amazon stehen zwei Fragen im Mittelpunkt: Erstens, ob das Cloud-Geschäft AWS ähnliche AI-getriebene Vertragsabschlüsse vorweisen kann wie Snowflake und Salesforce. Die Partnerschaft mit Snowflake zeigt, dass Amazon als Compute-Anbieter profitiert – unklar bleibt, ob sich dies in eigenen Umsatzzahlen niederschlägt. Zweitens, ob die Graviton-Chip-Strategie zu messbaren Margenverbesserungen führt.

Bei AMD liegt der Fokus auf dem Wettbewerb mit Nvidia im Rechenzentrumsgeschäft. Die Aktie hat seit Jahresbeginn deutlich stärker zugelegt als Amazon (113,30 Prozent gegenüber 13,14 Prozent), was auf hohe Erwartungen hindeutet. Nvidia setzte am 27. August mit dem 8,7-Prozent-Sprung ein klares Benchmark – AMD muss zeigen, dass es Marktanteile gewinnen oder mindestens halten kann.

Bewertung und Risiken: Hohe Multiples im Halbleitersektor

Snowflake handelte nach der Mai-Rally bei einem 91-fachen geschätzten Gewinn für 2027 – ein Bewertungsniveau, das nur bei starkem Wachstum zu rechtfertigen ist. AMD notiert ebenfalls auf erhöhtem Niveau, während Amazon im Vergleich moderater bewertet ist. Die Frage, ob die jüngsten Rallyes einen "dauerhaften Regimewechsel" oder nur temporäre Erholungen inmitten von Investitionssorgen darstellen, bleibt unter Beobachtern offen.

Ein weiteres Thema: die Nachhaltigkeit von SaaS-Geschäftsmodellen unter dem Druck von KI. Snowflake adressierte im Mai Befürchtungen über eine "SaaSpocalypse" – die Sorge, dass KI-Tools klassische Software-Abonnements ersetzen könnten. CFO Robins betonte, dass AI "nur transformiert, wie wir intern arbeiten, und durch eine Kombination aus langsamerer Neueinstellung und höheren Cloud-Ausgaben zu größerer Produktivität führt".

Marktumfeld: Stabilität im breiten Index, Volatilität bei Einzelwerten

Der breite Markt zeigte sich am 28. August 2026 stabil, während Einzelwerte im KI-Sektor starke Ausschläge verzeichneten.

Analysten erwarten, dass jede Aussage von Amazon-Chef Andy Jassy oder AMD-CEO Lisa Su zu KI-Umsätzen ähnliche Kursbewegungen auslösen könnte wie bei Salesforce-Chef Marc Benioff, dessen Kommentare auf September-Konferenzen laut Marktbeobachtern "wahrscheinlich die Aktie bewegen werden".

Fazit: Hohe Erwartungen, hohe Volatilität

Die jüngsten Quartalszahlen von Salesforce, CrowdStrike und Snowflake haben die Messlatte für Amazon und AMD hochgelegt. Anleger prüfen, ob die beiden Unternehmen konkrete Belege für AI-Monetarisierung liefern können – nicht nur in Form von Pilotprojekten, sondern als messbaren Umsatzbeitrag. Die Bewertungen im Sektor bleiben anspruchsvoll, die Volatilität hoch. Wer in Amazon oder AMD investiert ist, sollte neben den Zahlen selbst auf die Guidance und die Tonalität des Managements achten – sie dürften kurzfristig stärker auf den Kurs wirken als die reinen Finanzdaten.

Quellen

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