Zurück zum Forum
Marktkorrekturen zum Nachkaufen nutzen - aber wie viel Risiko bei zwei Kindern?
Claudia Neumann
Claudia Neumann25.10.2026 16:250

Hallo zusammen, ich habe gerade den Artikel über Marktkorrekturen 2026 gelesen und bin etwas hin- und hergerissen. Die historischen Muster klingen ja grundsätzlich schlüssig, dass Nachkaufen bei Korrekturen langfristig Sinn macht. Aber wie handhabt ihr das konkret, wenn ihr nicht nur für euch selbst vorsorgt?

Meine Situation: Ich bin 34, zwei Kinder, und bespare seit etwa drei Jahren einen MSCI World ETF. Monatlich gehen 400 Euro rein, das läuft automatisch. Jetzt überlege ich, ob ich bei der nächsten größeren Korrektur zusätzlich nachlegen sollte. Ich hätte theoretisch noch etwa 8.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto, die eigentlich als Reserve gedacht sind.

Auf der einen Seite ärgere ich mich immer im Nachhinein, wenn ich Chancen verpasst habe. Auf der anderen Seite bin ich mir nicht sicher, wie viel von der Reserve ich wirklich anfassen sollte. Mit Kindern kommen ja immer mal unerwartete Ausgaben, neue Waschmaschine, Klassenfahrt, solche Sachen eben.

Wie macht ihr das? Habt ihr feste Regeln, wie viel Prozent eurer Reserve ihr bei Korrekturen investiert? Oder wartet ihr einfach ab und erhöht den Sparplan? Ich finde die Theorie immer super nachvollziehbar, aber in der Praxis tue ich mir schwer mit der Entscheidung, wann genau ich wie viel nachkaufe. Vielleicht bin ich auch einfach zu vorsichtig, aber Sicherheit ist mir mit Familie schon wichtig.

Würde mich über eure Erfahrungen freuen, gerade von Leuten, die auch Familie haben und nicht alles auf eine Karte setzen können.

0 Antworten

Anmelden, um zu antworten.

Marktkorrekturen zum Nachkaufen nutzen - aber wie viel Risiko bei zwei Kindern? — Forum — aktie.com