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Amazon Cashflow negativ trotz starkem Quartal – wie seht ihr das?
Martin Feldmann
Martin Feldmann25.10.2026 12:546

Ich bin gerade über die Meldung gestolpert, dass Amazon im letzten Quartal einen negativen freien Cashflow von minus 7,6 Milliarden Dollar ausgewiesen hat, obwohl die Quartalszahlen an sich eigentlich solide waren. Das hat mich ehrlich gesagt erstmal stutzig gemacht, weil ich bisher Amazon immer als relativ cashflow-starkes Unternehmen im Kopf hatte.

Klar, Amazon investiert gerade massiv in KI-Infrastruktur und Rechenzentren, das wissen wir alle. Aber minus 7,6 Milliarden ist schon eine Hausnummer. Ich frage mich, ob das nur eine temporäre Phase ist oder ob wir hier den Beginn einer längeren Investitionsperiode sehen, die die Margen und den Cashflow noch eine Weile belasten wird. Aus Sicht eines Ingenieurs verstehe ich natürlich, dass Infrastruktur-Investments erstmal Geld kosten, bevor sie Rendite abwerfen. Trotzdem macht mich das etwas nervös, gerade wenn man bedenkt, dass auch Microsoft und Alphabet ähnlich viel Kapital verbrennen.

Ich selbst halte Amazon nicht direkt, bin aber über meinen MSCI World ETF natürlich indirekt exponiert. Die Frage ist für mich: Rechtfertigen die langfristigen Wachstumschancen im KI-Bereich wirklich diese massiven Ausgaben, oder sehen wir hier eine Überhitzung? Historisch gesehen hat Amazon oft richtig gelegen mit seinen Investitionen, aber der Markt verzeiht solche Cashflow-Probleme nicht ewig, besonders nicht in einem Zinsumfeld wie aktuell.

Wie schätzt ihr das ein? Seht ihr das als gesunde Investitionsphase oder macht euch der negative Cashflow bei so einem großen Player auch Sorgen?

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