
Hallo zusammen,
ich habe gerade gelesen, dass BlackRock und State Street jetzt günstigere Alternativen zum Invesco QQQ auf den Markt bringen. Das hat mich ins Grübeln gebracht, ob ich meine ETF-Strategie überdenken sollte.
Aktuell bespare ich seit etwa fünf Jahren einen iShares Core MSCI World ETF mit monatlich 400 Euro. Das läuft soweit ganz ordentlich, die breite Streuung gibt mir ein gutes Gefühl. Aber wenn ich ehrlich bin, kommt ein großer Teil der Wertentwicklung ja ohnehin aus den amerikanischen Tech-Werten, die auch im Nasdaq-100 prominent vertreten sind.
Jetzt frage ich mich: Macht es Sinn, einen Teil meines Sparplans in einen dieser neuen günstigeren Nasdaq-100 ETFs umzuleiten? Ich unterrichte ja Mathematik und habe mir natürlich die Zahlen angeschaut. Die Kostenersparnis bei den neuen ETFs im Vergleich zum QQQ ist durchaus messbar, und über Jahrzehnte macht das schon einen Unterschied. Andererseits wäre das natürlich eine deutlich stärkere Konzentration auf Tech und USA, weniger Diversifikation.
Mein Gedanke wäre vielleicht eine Aufteilung von 70 Prozent MSCI World und 30 Prozent Nasdaq-100, um etwas mehr Wachstumspotenzial mitzunehmen, ohne die Grundstrategie komplett über den Haufen zu werfen. Ich bin 38 und habe noch gut 25 Jahre bis zur Rente, da könnte ich theoretisch etwas mehr Risiko eingehen.
Was meint ihr? Übertreibe ich es mit der Optimierung oder ist es sinnvoll, die neuen günstigen Nasdaq-Optionen zu nutzen? Habt ihr ähnliche Überlegungen angestellt oder bleibt ihr bei eurer einmal gewählten Strategie?
Bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen.
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