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Marktkorrekturen als Kaufgelegenheit? Wie geht ihr damit um?
PA
Petra Albrecht23.10.2026 12:370

Hallo zusammen,

ich bin gerade über einen Artikel gestolpert, der sich mit historischen Mustern bei Marktkorrekturen beschäftigt und wann es Sinn macht nachzukaufen. Das Thema beschäftigt mich ehrlich gesagt schon länger, weil ich nie so richtig weiß, wie ich in solchen Phasen reagieren soll.

Auf der einen Seite höre ich immer wieder, dass Korrekturen DIE Gelegenheit sind, um günstig einzusteigen oder nachzulegen. Gerade bei breit gestreuten ETFs wie dem MSCI World soll man ja eigentlich konsequent weitersparen, egal was passiert. Das leuchtet mir auch ein, weil langfristig der Markt ja nach oben geht.

Auf der anderen Seite frage ich mich manchmal schon, ob es nicht klüger wäre, bei deutlichen Rückgängen bewusst mehr zu investieren, also nicht nur stur den Sparplan laufen zu lassen. Ich habe aber ehrlich gesagt auch ein bisschen Respekt davor, dass ich dann vielleicht versuche den Markt zu timen, was ja bekanntlich selten gut geht.

Bei meinen Einzelaktien wie Siemens bin ich noch unentschlossener. Wenn die 15 oder 20 Prozent im Minus sind, ist das dann eine Chance oder ein Signal, dass vielleicht fundamental was nicht stimmt? Ich will nicht blindlings nachkaufen, nur weil der Kurs gefallen ist, aber ich will auch keine guten Einstiegschancen verpassen.

Wie handhabt ihr das? Habt ihr eine konkrete Strategie für Korrekturen oder bleibt ihr einfach bei eurem normalen Sparplan? Haltet ihr vielleicht sogar bewusst Cash vor, um bei Rückgängen zuschlagen zu können? Würde mich echt interessieren, wie andere damit umgehen, vor allem auch mit dem psychologischen Aspekt, wenn das Depot rot leuchtet.

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