
Hab heute gelesen, dass BlackRock und State Street jetzt auch günstigere Nasdaq-100-ETFs auf den Markt bringen und damit das jahrelange Monopol von Invesco beim QQQ brechen. Das finde ich als Vermögensmanagerin ziemlich spannend, weil wir ja alle wissen, wie wichtig die Kostenquote langfristig für die Rendite ist.
Meine Erfahrung zeigt, dass selbst kleine Unterschiede bei der TER über Jahrzehnte einen erheblichen Unterschied machen können. Beim QQQ liegt die Kostenquote bei etwa 0,20 Prozent, was für einen so etablierten ETF eigentlich relativ hoch ist. Wenn die neuen Alternativen von BlackRock und State Street wirklich deutlich günstiger kommen, könnte das für viele Anleger interessant sein.
Allerdings bin ich immer etwas vorsichtig bei brandneuen ETFs. Das Handelsvolumen und die Liquidität sind am Anfang oft noch nicht so gut, und die Spreads können höher sein als bei etablierten Produkten. Das habe ich schon öfter beobachtet. Außerdem hat der QQQ ja auch steuerliche Vorteile für Langzeitanleger, die schon drin sind – ein Wechsel würde eventuell Steuern auslösen.
Was meint ihr dazu? Würdet ihr bei eurem bestehenden QQQ bleiben oder auf die günstigeren Alternativen umsteigen? Und für Neuinvestments – lohnt es sich, auf die neuen ETFs zu warten, bis sie etwas etablierter sind?
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