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Invesco-Monopol gebrochen: Lohnt sich jetzt ein Umschichten in die neuen Nasdaq-100-ETFs?
FH
Felix Hartmann19.10.2026 17:120

Ich hab heute morgen die News gelesen, dass BlackRock und State Street jetzt endlich eigene Nasdaq-100-ETFs auf den Markt bringen und damit das langjährige Quasi-Monopol von Invesco brechen. Das finde ich grundsätzlich erstmal super, weil mehr Wettbewerb in der Regel niedrigere Kosten bedeutet – und gerade bei ETFs macht jeder Basispunkt auf lange Sicht einen spürbaren Unterschied.

Was mich aber wirklich interessiert: Seht ihr das als Anlass, bestehende Positionen umzuschichten? Ich habe selbst einen kleineren Tech-Sparplan laufen, der auch Nasdaq-Exposure hat, allerdings über einen anderen Anbieter. Die Frage ist ja immer, ob die eingesparten TER-Kosten die steuerlichen Konsequenzen rechtfertigen, wenn man größere Positionen verkauft und neu kauft. Bei meinem Sparplan wäre das aktuell kein Thema, aber ich überlege, ob ich künftige Einzahlungen umlenke.

Aus meiner Erfahrung im Produktmanagement weiß ich, dass solche Markteintritte oft auch mit aggressiven Preisstrategien verbunden sind. BlackRock hat ja in Europa schon mehrfach gezeigt, dass sie bereit sind, Gebühren radikal zu senken, um Marktanteile zu gewinnen. Andererseits ist Invesco auch nicht blöd und wird vermutlich reagieren müssen, sonst wandern die Assets ab.

Was denkt ihr? Habt ihr schon konkrete Zahlen zu den TER-Unterschieden gesehen? Und wie haltet ihr es generell mit Umschichtungen, wenn günstigere Alternativen auf den Markt kommen? Ich bin da immer etwas hin- und hergerissen zwischen Kostenoptimierung und dem Prinzip, nicht ständig am Portfolio rumzuschrauben.

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