
Ich bin gerade über diese Meldung gestolpert und finde das schon ziemlich bemerkenswert. Der S&P 500 kratzt an neuen Rekordständen, aber gleichzeitig liegen über die Hälfte aller US-Aktien mehr als 20 Prozent unter ihren Höchstständen. Das ist doch eine extreme Diskrepanz, oder?
Für mich klingt das stark nach einer Marktkonzentration auf wenige große Tech-Werte, die den Index nach oben ziehen. Nvidia, Microsoft, Apple und Co. machen ja mittlerweile einen riesigen Anteil am S&P 500 aus. Wenn die gut laufen, sieht der Index gesund aus, aber unter der Oberfläche sieht es wohl ganz anders aus.
Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Ist das ein Warnsignal für die Marktbreite? Ich habe ja einen guten Teil meines Portfolios im MSCI World ETF, der naturgemäß auch stark auf die großen US-Werte setzt. Einerseits beruhigend, dass der Index stabil ist, andererseits macht mich diese Konzentration etwas nervös.
Sollte man in so einer Phase stärker auf Diversifikation achten und gezielt in Einzelwerte oder Sektoren investieren, die gerade unterbewertet sind? Oder ist das genau der falsche Moment, gegen den Trend zu handeln? Bei Siemens und Vonovia bin ich ja schon breiter aufgestellt, aber die Frage nach der richtigen Balance beschäftigt mich gerade.
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