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S&P 500 auf Rekordjagd, aber die meisten Aktien schwächeln – wie diversifiziert ihr wirklich?
PA
Petra Albrecht16.10.2026 10:160

Hallo zusammen,

ich bin gerade über diesen Artikel gestolpert, der mich echt zum Nachdenken gebracht hat. Der S&P 500 kratzt an neuen Höchstständen, aber gleichzeitig liegen über die Hälfte aller US-Aktien mehr als 20 Prozent unter ihren eigenen Höchstständen. Das finde ich ziemlich krass und irgendwie beunruhigend.

Was das für mich bedeutet: Der Index wird offenbar hauptsächlich von ein paar wenigen Schwergewichten nach oben gezogen, während der Rest des Marktes ziemlich schwächelt. Klar, die großen Tech-Werte haben eine enorme Gewichtung im S&P 500, aber wenn die mal eine Korrektur erleben, könnte das den ganzen Index ziemlich schnell runterziehen.

Ich habe selbst einen guten Teil meines Portfolios in einem MSCI World ETF, der ja auch stark US-lastig ist und natürlich die großen Player drin hat. Bisher war ich immer relativ entspannt damit, weil ich auf langfristige Diversifikation setze. Aber so eine Nachricht lässt mich schon überlegen, ob ich nicht doch breiter aufstellen sollte.

Meine Frage an euch: Seht ihr das auch kritisch? Macht ihr euch Gedanken über diese Konzentration auf wenige Mega-Caps? Ich überlege gerade, ob es Sinn macht, gezielt auch in kleinere oder Value-orientierte ETFs zu investieren, um diese Klumpenrisiken etwas abzufedern. Oder ist das übertriebene Vorsicht und man sollte einfach dem breiten Markt vertrauen?

Würde mich echt interessieren, wie ihr damit umgeht. Habt ihr eure Strategie in letzter Zeit angepasst oder bleibt ihr einfach bei eurem Plan?

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