Moin zusammen, ich bin gerade über eine interessante Meldung gestolpert, die mich echt nachdenklich gemacht hat. Der S&P 500 steht ja bekanntlich wieder kurz vor seinem Allzeithoch, aber gleichzeitig sollen über die Hälfte aller US-Aktien mehr als 20 Prozent unter ihren eigenen Höchstständen liegen. Das ist doch schon ziemlich krass, oder?
Ich meine, das zeigt doch eigentlich, dass nur ein paar wenige Schwergewichte den ganzen Index nach oben ziehen, während die breite Masse der Unternehmen gar nicht mitspielt. Vermutlich wieder die üblichen Verdächtigen aus dem Tech-Bereich und die Magnificent Seven oder wie die genannt werden.
Das macht mich ein bisschen unsicher, ehrlich gesagt. Ich hab selbst einen MSCI World ETF im Depot laufen und da sind ja auch massig US-Aktien drin. Klar, die großen Tech-Werte haben eine hohe Gewichtung und performen stark, aber wenn die mal schwächeln, könnte das ganz schön wehtun. Auf der anderen Seite sind die kleineren und mittleren Unternehmen vielleicht gerade unterbewertet und könnten irgendwann nachziehen.
Was mich interessiert: Wie geht ihr damit um? Vertraut ihr weiter auf breit gestreute ETFs, auch wenn der Markt so konzentriert ist? Oder schaut ihr euch gezielt Einzelaktien an, die gerade unter ihrem Potential notieren? Ich bin bei sowas immer vorsichtig, weil ich als Handwerker tagsüber nicht die Zeit habe, ständig den Markt zu beobachten.
Bei meinen deutschen Dividendentiteln wie Allianz oder Siemens fühle ich mich irgendwie sicherer, weil ich die Geschäftsmodelle besser verstehe. Aber die US-Marktlage verwirrt mich grade echt ein bisschen. Ist das nur eine vorübergehende Phase oder ein echtes Warnsignal?
Wie seht ihr das? Macht euch diese Konzentration auch Sorgen oder ist das einfach der normale Lauf der Dinge?
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