
Hallo zusammen, ich bin gerade über einen Artikel gestolpert, der die schmale Marktbreite als zunehmendes Risiko thematisiert. Konkret geht es darum, dass viele gängige Indizes und ETFs mittlerweile extrem stark von wenigen Mega-Caps abhängig sind. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, gerade weil ich selbst einen Großteil meines Sparplans in den MSCI World stecke.
Wenn man sich das mal anschaut: Die obersten zehn Unternehmen machen im MSCI World inzwischen einen erheblichen Teil der Gewichtung aus. Apple, Microsoft, Nvidia und Co. dominieren einfach massiv. Klar, diese Unternehmen haben in den letzten Jahren phänomenal performed, aber ich frage mich schon, ob ich damit nicht ein Klumpenrisiko eingehe, das mir auf den ersten Blick gar nicht so bewusst war.
Als Mathematiklehrerin denke ich da natürlich in Wahrscheinlichkeiten und Diversifikation. Theoretisch sollte ein Weltindex ja breit gestreut sein, aber wenn ein Großteil der Rendite von einer Handvoll Tech-Giganten kommt, ist das dann wirklich noch Diversifikation? Oder habe ich einfach einen teuren Tech-Fonds mit ein paar anderen Beimischungen?
Der Artikel erwähnt wohl Alternativen, die weniger von diesen Mega-Caps abhängig sind. Ich überlege gerade, ob es Sinn macht, einen Teil meines Portfolios in solche gleichgewichteten Indizes oder Small-Cap-ETFs umzuschichten. Andererseits will ich auch nicht aus reiner Vorsicht gute Renditen liegen lassen. Die Mega-Caps sind ja nicht ohne Grund so groß geworden.
Was denkt ihr darüber? Macht ihr euch auch Gedanken über diese Konzentration in euren ETFs? Habt ihr bewusst Alternativen gewählt oder setzt ihr voll auf die großen Standard-Indizes? Ich würde gerne verstehen, wie andere das einschätzen, gerade im aktuellen Marktumfeld. Vielleicht gibt es ja auch konkrete ETFs, die ihr zur besseren Streuung nutzt?
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