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Schmale Marktbreite beim S&P 500 – wie sicher sind breit gestreute ETFs noch?
Viktor Schulz
Viktor Schulz08.10.2026 14:150

Ich habe gerade einen Artikel gelesen, der mich etwas nachdenklich gemacht hat. Es geht um die schmale Marktbreite bei den großen Indizes und dass der S&P 500 trotz Allzeithochs stark von wenigen Mega-Caps abhängig ist. Das wirft für mich als langfristigen ETF-Investor natürlich Fragen auf.

Ich bespare seit Jahren einen MSCI World ETF und dachte immer, ich bin damit breit genug diversifiziert. Aber wenn man sich anschaut, wie stark die Performance der letzten zwei Jahre von den großen Tech-Werten getragen wurde, frage ich mich schon, ob das auf Dauer gesund ist. Klar, solange die Magnificent Seven laufen, sieht alles prima aus. Aber was passiert, wenn da mal eine größere Korrektur kommt?

Im Artikel wurde erwähnt, dass es Indizes gibt, die weniger von diesen Schwergewichten abhängig sind. Hat jemand von euch darüber nachgedacht, sein Portfolio anzupassen? Ich überlege, ob ich nicht einen Teil in equal-weighted ETFs oder stärker in europäische Werte umschichten sollte. Der DAX ist zumindest nicht so technologielastig, auch wenn Siemens und SAP natürlich auch ordentlich Gewicht haben.

Wie geht ihr damit um? Seht ihr das als echtes Risiko oder als normales Marktverhalten in einer Phase technologischer Umwälzungen?

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