
Ich habe gerade den Artikel über die neuen Allzeithochs bei S&P 500 und Nasdaq gelesen, aber gleichzeitig wird da auf eine sich verschlechternde Marktbreite hingewiesen. Das ist ein Thema, das mir ehrlich gesagt zunehmend Kopfzerbrechen bereitet.
Was mich dabei umtreibt: Wenn die Indizes neue Rekorde erreichen, aber immer weniger Aktien tatsächlich an der Rally teilnehmen, dann haben wir es mit einer klassischen Divergenz zu tun. Historisch gesehen waren solche Phasen oft Vorboten größerer Korrekturen. Ich erinnere mich noch gut an 2000 und auch 2021 hatten wir ähnliche Muster.
Konkret frage ich mich jetzt, wie man als Anleger damit umgehen sollte. Mein Portfolio besteht zu einem guten Teil aus Einzelaktien wie SAP und Allianz, dazu ETFs auf den MSCI World. Auf der einen Seite möchte ich nicht in Panik verfallen und bei Allzeithochs verkaufen. Auf der anderen Seite wäre es naiv, solche Warnsignale komplett zu ignorieren.
Was ich mir überlegt habe: Vielleicht wäre es sinnvoll, schrittweise mehr in breit diversifizierte ETFs umzuschichten, anstatt auf Einzelaktien zu setzen. Gerade die Tech-Werte scheinen ja die Treiber zu sein, während der Rest des Marktes hinterherhinkt. Das erinnert mich stark an eine Top-Heavy Situation.
Wie seht ihr das? Passt ihr eure Strategie bei solchen Signalen an oder bleibt ihr einfach investiert und ignoriert kurzfristige Warnsignale? Ich bin echt gespannt auf eure Einschätzungen, weil ich selbst noch nicht zu hundert Prozent sicher bin, wie ich damit umgehen soll. Cashquote erhöhen? Umschichten? Oder einfach stur weitermachen wie bisher?
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