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Atomkraft-Aktien wegen Cloud-Boom – macht das für langfristige Depots Sinn?
Martin Feldmann
Martin Feldmann06.10.2026 12:296

Ich bin gerade über den Artikel zu Atomkraft-Aktien gestolpert, speziell im Zusammenhang mit dem Amazon-Constellation-Deal. Die Grundidee leuchtet mir ein: Rechenzentren für Cloud und KI brauchen gigantische Mengen an stabiler Grundlast-Energie, und Atomkraft ist CO2-arm und grundlastfähig. Aus technischer Sicht als Ingenieur finde ich das sogar ziemlich elegant gelöst.

Was mich aber stutzig macht: Sind das wirklich langfristig tragfähige Investments oder eher eine Themenwette, die in zwei Jahren schon wieder durch ist? Ich habe im Depot hauptsächlich ETFs und ein paar solide Dividendentitel wie Münchener Rück und Siemens. Atomkraft-Aktien wären für mich schon ein Stück weit Neuland. Klar, der Megatrend KI und Cloud bleibt uns erhalten, aber die Frage ist doch: Welche Unternehmen profitieren da wirklich nachhaltig, und bei welchen ist der Kurs schon zu heiß gelaufen?

Hat jemand von euch schon Positionen in dem Bereich aufgebaut? Ich überlege, ob sowas als kleine Beimischung Sinn macht oder ob ich besser bei meinen europäischen Standardwerten bleibe. Die Kennzahlen bei vielen dieser Energietitel sind ja oft nicht gerade üppig, und das regulatorische Risiko ist auch nicht ohne. Würde mich über eure Einschätzungen freuen, gerade wenn jemand die Branche besser kennt als ich.

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