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Tech-Konzerne und Atomenergie: Ist das wirklich die Lösung für den Energiehunger?
Viktor Schulz
Viktor Schulz01.10.2026 17:180

Ich bin gerade über die Meldungen gestolpert, dass Amazon und andere Tech-Riesen massiv in Atomenergie investieren. Amazon hat wohl einen 20-Jahres-Deal mit Constellation Energy für 190 MW abgeschlossen, speziell für ihre Rechenzentren. Das hat mich schon überrascht, weil man ja in den letzten Jahren eher von erneuerbaren Energien wie Solar und Wind gehört hat.

Aus meiner Sicht als Ingenieur macht das durchaus Sinn. Rechenzentren brauchen konstante, stabile Grundlast, und da sind Wind und Solar einfach zu volatil. Atomkraft liefert 24/7 ohne Unterbrechung. Trotzdem frage ich mich, ob das nicht auch ein gewisses Risiko für die Investoren bedeutet. Die politische Stimmung bei Atomkraft kann sich schnell ändern, gerade in Europa haben wir das ja gesehen. In den USA scheint die Akzeptanz größer zu sein, aber trotzdem.

Für uns als Anleger könnte das natürlich interessant sein. Wenn Tech-Konzerne langfristig auf Nuclear setzen, profitieren möglicherweise Unternehmen wie Constellation Energy oder andere Betreiber. Gleichzeitig ist KI und Cloud Computing ein Megatrend, der nicht aufhören wird. Die Frage ist nur: Wird Atomenergie politisch Bestand haben, oder gibt es in 10 Jahren wieder einen Rückzieher?

Was haltet ihr davon? Seht ihr das als strategische Notwendigkeit oder als riskante Wette der Tech-Konzerne? Würdet ihr in Energieversorger investieren, die solche Deals abschließen?

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