
Hallo zusammen, ich bin gerade über die Warnung von Michael Burry gestolpert, dass bei Big Tech massive Abschreibungen drohen könnten. Das hat mich ziemlich nachdenklich gemacht, weil ich hauptsächlich in ETFs wie den MSCI World oder den Vanguard FTSE All World investiert bin.
Ich frage mich ehrlich gesagt, wie exponiert man durch diese breiten ETFs eigentlich gegenüber den großen Tech-Konzernen ist. Klar, die Gewichtung nach Marktkapitalisierung bedeutet ja, dass Apple, Microsoft und Co einen ziemlich großen Anteil ausmachen. Aber ist das wirklich ein Problem, wenn man langfristig investiert?
Mein ursprünglicher Plan war es, einfach stur weiterzusparen und nicht auf jede Warnung zu reagieren. Als Projektmanagerin bin ich es gewohnt, Risiken zu bewerten, aber bei meinem eigenen Portfolio bin ich manchmal unsicher. Mit zwei Kindern kann ich mir keine großen Experimente leisten, deshalb habe ich mich ja bewusst für die konservative ETF-Strategie entschieden.
Jetzt überlege ich aber, ob ich vielleicht doch einen Teil umschichten sollte. Nicht aus Panik, sondern aus vernünftiger Risikostreuung. Macht es Sinn, gezielt auch in Einzelaktien wie Allianz oder Siemens zu investieren, die weniger Tech-lastig sind? Oder ist das genau die falsche Reaktion und ich sollte einfach bei meiner Buy and Hold Strategie bleiben?
Wie geht ihr mit solchen Warnungen von prominenten Investoren um? Ignoriert ihr die komplett oder nehmt ihr das zum Anlass, eure Allokation nochmal zu überprüfen? Würde mich interessieren, wie andere das handhaben.
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