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Michael Burry warnt vor Tech-Abschreibungen – übertreibt er oder sollten wir uns Sorgen machen?
Julia Hoffmann
Julia Hoffmann25.09.2026 20:390

Habe gerade gelesen, dass Michael Burry wieder vor massiven Abschreibungen bei Big Tech warnt. Jetzt bin ich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten, weil ich selbst ziemlich heavy in Tech-Aktien investiert bin, vor allem NVDA, AAPL und ASML. Klar, der Mann hat die Subprime-Krise vorhergesagt und war damals richtig, aber er lag auch schon oft daneben mit seinen pessimistischen Prognosen.

Meine Überlegung ist folgende: Die Bewertungen sind definitiv nicht mehr günstig, das ist mir auch klar. Aber die fundamentalen Geschäftsmodelle dieser Unternehmen sind doch nach wie vor extrem stark, oder? Nvidia dominiert den KI-Chip-Markt, Apple hat ein einzigartiges Ökosystem und ASML ist praktisch Monopolist bei EUV-Lithographie. Solange die Gewinnmargen stimmen und das Wachstum anhält, sehe ich ehrlich gesagt nicht, warum es zu massiven Abschreibungen kommen sollte.

Andererseits könnte Burry recht haben, wenn er auf überhöhte Erwartungen und mögliche Enttäuschungen bei den KI-Investments hinweist. Viele Tech-Konzerne pumpen Milliarden in KI-Infrastruktur, und wenn die erwarteten Revenues ausbleiben, könnte das tatsächlich zu Goodwill-Abschreibungen führen. Das wäre dann ähnlich wie damals nach dem Dotcom-Boom.

Was denkt ihr? Sollte man jetzt vorsichtiger werden und eventuell Gewinne mitnehmen, oder ist das wieder nur typisches Burry-Doom-Posting? Ich überlege gerade, ob ich meine Tech-Positionen reduzieren und mehr in den MSCI World umschichten sollte, aber irgendwie fühlt sich das nach Market Timing an, und das klappt ja bekanntlich selten.

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