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Rotation in Tech-Werte durch niedrigere Renditen – Guter Einstiegszeitpunkt für breite ETFs?
Martin Feldmann
Martin Feldmann24.09.2026 11:010

Ich bin gerade über einen Artikel gestolpert, der die aktuelle Rotation in Tech-Werte mit der gesunkenen 10-Jahres-Rendite unter 5 Prozent und günstigeren Ölpreisen in Verbindung bringt. Das hat mich ehrlich gesagt zum Nachdenken gebracht, weil ich in meinem Portfolio einen ziemlich hohen Anteil an breit gestreuten ETFs wie dem MSCI World und dem iShares STOXX Europe 600 halte.

Wenn ich das richtig verstehe, führen niedrigere Anleiherenditen dazu, dass Wachstumswerte wieder attraktiver werden, weil die Diskontierungssätze für künftige Cashflows sinken. Das macht gerade bei Tech-Unternehmen mit langfristigem Wachstumspotenzial Sinn. Gleichzeitig sind günstigere Energiepreise natürlich positiv für die Margen vieler Unternehmen. Die Kombination scheint tatsächlich einen guten Wind für die Märkte zu bringen.

Meine Frage ist jetzt: Seht ihr das als nachhaltigen Trend oder eher als kurzfristige Bewegung? Ich überlege, ob ich meine monatlichen Sparplanraten in den MSCI World etwas aufstocken sollte, oder ob das gerade eher ein technischer Rebound ist, dem schnell wieder eine Korrektur folgen könnte. Historisch gesehen waren Phasen mit sinkenden Realzinsen ja oft gut für Aktien, aber die makroökonomische Lage bleibt ja insgesamt volatil.

Was macht ihr in so einer Phase? Einfach stur weitersparen oder nutzt ihr solche Rotationen aktiv, um Positionen anzupassen? Ich bin eigentlich eher der Buy-and-Hold-Typ, aber wenn sich fundamentale Parameter wie Zinsen und Energiepreise so deutlich verschieben, frage ich mich schon, ob man nicht doch ein bisschen taktischer agieren sollte.

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