Hallo zusammen, ich bin gerade über den Artikel zu Abo-Modellen bei Aktien gestolpert und frage mich ehrlich gesagt, ob das wirklich so ein Selbstläufer ist, wie oft behauptet wird. Klar, wiederkehrende Umsätze klingen erst mal super planbar und stabil. In meiner Apotheke hab ich auch Kunden mit Dauerrezepten, und ja, das gibt eine gewisse Grundsicherheit bei der Planung.
Aber gerade in letzter Zeit beobachte ich, dass viele Leute ihre Abos kritischer hinterfragen. Netflix, Spotify, Adobe, gefühlt hat jeder mittlerweile zehn verschiedene Abos am Laufen, und irgendwann kommt der Punkt, wo man anfängt zu kürzen. Bei mir persönlich war das letztes Jahr auch so. Ich hab drei Abos gekündigt, weil ich gemerkt hab, dass ich sie kaum nutze. Und das Thema Preiserhöhungen bei bestehenden Abos nervt auch viele Kunden, mit denen ich so spreche.
Meine Frage an euch: Seht ihr das Geschäftsmodell wirklich als so krisensicher an, wie es oft dargestellt wird? Oder gibt es da mittlerweile eine gewisse Sättigung am Markt? Ich hab selbst ein paar Pharma-Aktien im Depot, die teilweise auch auf wiederkehrende Umsätze durch Dauermedikation setzen, aber das ist ja nochmal was anderes als reine Abo-Dienste. Welche Branchen mit Abo-Modell findet ihr aktuell am stabilsten, und wo seht ihr eher Risiken? Würde mich über eure Einschätzungen freuen.
0 Antworten
Anmelden, um zu antworten.