Ich bin gerade über den Artikel zu Union Pacific, Brookfield und Amazon gestolpert und frage mich ernsthaft, ob ich mit Union Pacific nicht zu viel Klumpenrisiko eingehe. Buffett schwört ja bekanntlich auf seine BNSF Railway, aber als Privatanleger fühle ich mich bei Eisenbahn-Aktien immer etwas unwohl. Klar, die Dividende ist solide und das Geschäftsmodell nachvollziehbar, aber die regulatorischen Risiken und die enormen Infrastrukturkosten machen mir schon Sorgen. Ich habe aktuell etwa acht Prozent meines Depots in Einzelaktien und der Rest steckt in MSCI World und einem S&P 500 ETF. Würdet ihr Union Pacific als Beimischung sehen oder lieber gleich auf Brookfield setzen, die ja breiter aufgestellt sind? Amazon habe ich ehrlich gesagt bewusst nicht im Depot, weil mir die Bewertung nach wie vor zu heiß ist, auch wenn die Zahlen stimmen. Bei Buffett-Strategien bin ich grundsätzlich Fan, aber ich bin halt kein Milliardär mit Zugang zu ganzen Unternehmen. Mich würde interessieren, wie ihr das seht: Macht es Sinn, sich als normaler Anleger einzelne Positionen rauszupicken, oder fährt man mit den großen Indizes auf Dauer nicht doch besser?
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