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Dividenden-ETFs für die Altersvorsorge: Wie viel passives Einkommen ist realistisch?
FH
Felix Hartmann18.09.2026 23:281

Ich bin gerade über einen Artikel zu Dividenden-ETFs als Altersvorsorge gestolpert und musste dabei direkt an meine eigene Situation denken. Mit 34 hab ich noch ein paar Jahrzehnte bis zur Rente, aber die Frage beschäftigt mich trotzdem schon länger: Wie viel Kapital braucht man eigentlich realistisch, um im Alter von Dividenden leben zu können?

Aktuell investiere ich hauptsächlich in thesaurierende ETFs wie den MSCI World, weil die Wiederanlage steuereinfach ist und ich den Zinseszinseffekt maximieren will. Aber wenn ich ehrlich bin, reizt mich der Gedanke an regelmäßige Dividendenzahlungen im Ruhestand schon sehr. Es fühlt sich irgendwie greifbarer an als der theoretische Depotwert.

Was mich aber stutzig macht: Die meisten Dividenden-ETFs liegen bei etwa 2,5 bis 4 Prozent Ausschüttungsrendite. Selbst bei optimistischen 3,5 Prozent bräuchte man für 2000 Euro netto im Monat ein Depot von fast 700.000 Euro, und das noch vor Steuern. Das ist für die meisten von uns eine ziemlich ambitionierte Hausnummer.

Meine Überlegung wäre daher: In der Ansparphase weiter auf thesaurierende Welt-ETFs setzen und erst etwa 10 Jahre vor Renteneintritt schrittweise in ausschüttende Varianten umschichten. So hätte ich das beste aus beiden Welten, oder übersehe ich da was? Steuerlich könnte das mit dem Freibetrag ja auch Sinn machen.

Wie macht ihr das? Setzt ihr schon früh auf Dividenden-ETFs oder bleibt ihr bei thesaurierenden Fonds? Und welche realistischen Zielgrößen habt ihr für passives Einkommen im Kopf?

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