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Dividenden-ETFs für die Altersvorsorge – wie viel passives Einkommen ist realistisch?
FH
Felix Hartmann18.09.2026 20:130

Ich bin gerade über einen Artikel zu Dividenden-ETFs für die Altersvorsorge gestolpert und das Thema lässt mich nicht mehr los. Ich bin 34 und arbeite bei einem FinTech-Startup, also noch etwa 30 Jahre bis zur Rente. Bisher habe ich hauptsächlich auf thesaurierende ETFs wie den MSCI World gesetzt, weil ich den Steuerstundungseffekt mitnehmen wollte. Aber langsam frage ich mich, ob ich nicht schon jetzt anfangen sollte, einen Teil meines Portfolios in ausschüttende Dividenden-ETFs umzuschichten.

Die Idee, im Ruhestand von regelmäßigen Ausschüttungen zu leben, ohne Anteile verkaufen zu müssen, hat definitiv was. Psychologisch ist das wahrscheinlich auch angenehmer, als sich jeden Monat zu überlegen, welche Position man teilweise auflöst. Andererseits sehe ich in meinem beruflichen Umfeld bei Finanzprodukten immer wieder, dass die emotionale Komponente manchmal auch in die Irre führt. Die Zahlen sind ja eindeutig: Thesaurierung schlägt steuerlich Ausschüttung, zumindest in der Ansparphase.

Meine konkrete Frage an euch: Ab welchem Alter oder ab welcher Portfoliogröße macht es Sinn, von Thesaurierern auf Ausschütter umzuschwenken? Macht ihr das stufenweise, zum Beispiel ab 50 Jahren? Oder bleibt ihr konsequent bei einer Strategie? Und wie viel passives Einkommen pro Monat ist eigentlich realistisch, wenn man beispielsweise 500.000 Euro in einem Dividenden-ETF mit 3 Prozent Ausschüttungsrendite hat? Das wären ja etwa 1250 Euro netto pro Monat nach Steuern, richtig gerechnet? Würde mich über eure Erfahrungen und Rechenbeispiele freuen.

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