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Dividenden-ETFs für die Altersvorsorge – wie viel ist wirklich realistisch?
ES
Eva Sternfeld18.09.2026 20:155

Ich bin gerade über einen Artikel zu Dividenden-ETFs als Altersvorsorge gestolpert und muss sagen, das Thema beschäftigt mich schon länger. Ich bin jetzt 38 und habe einen guten Teil meines Portfolios in ETF-Sparplänen, hauptsächlich MSCI World und ein paar Pharma-Einzelwerte dazu. Aber die Frage nach passivem Einkommen im Ruhestand wird langsam konkreter.

Was mich interessiert ist die realistische Rechnung dahinter. Viele dieser Artikel versprechen ein schönes passives Einkommen, aber wenn ich mir die Zahlen anschaue, wird es schnell kompliziert. Nehmen wir mal an, ich möchte im Ruhestand 2000 Euro netto im Monat aus Dividenden haben. Bei einer durchschnittlichen Ausschüttungsrendite von sagen wir 3 Prozent bräuchte ich ein Depot von etwa 800.000 Euro. Das ist schon eine Hausnummer.

Dann kommen noch Steuern dazu, Inflation über die nächsten 25 Jahre bis zur Rente, und die Frage ob man wirklich komplett auf Dividendenstrategie setzen sollte oder lieber einen Mix aus thesaurierenden und ausschüttenden ETFs fährt. Aus meiner naturwissenschaftlichen Perspektive ist das wie bei einem Experiment mit vielen Variablen, die sich gegenseitig beeinflussen.

Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Setzt jemand von euch bereits konkret auf Dividenden-ETFs für die Altersvorsorge? Welche Zielgröße habt ihr angepeilt und wie realistisch findet ihr das Ganze im aktuellen Zinsumfeld? Ich schwanke noch zwischen einem reinen Wachstumsansatz mit späterem Umschichten oder dem kontinuierlichen Aufbau eines Dividendenportfolios parallel zum MSCI World Core.

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