
Ich bin gerade über den neuen State Street ETF gestolpert, der eine 90/10 Aufteilung zwischen S&P 500 und Anleihen fährt. Das hat mich sofort an die klassische Portfolio-Theorie erinnert, die ich meinen Kunden immer predige. Meine Erfahrung zeigt, dass so eine Aufteilung eigentlich ganz solide ist für Leute, die nicht ständig am Nervenbündel hängen wollen. Aber was mich stutzig macht: State Street bewirbt das als Alternative zu Hedgefonds, was ja schon mal etwas ambitioniert klingt. Hedgefonds haben ja ganz andere Strategien und Flexibilität. Was ich mich frage ist, ob so ein fertiger ETF wirklich Sinn macht oder ob man sich die 90/10 Aufteilung nicht einfach selbst bauen sollte mit einem MSCI World oder S&P 500 ETF plus einem soliden Anleihen ETF. Dann spart man sich vermutlich die zusätzliche Produktgebühr und hat mehr Kontrolle über die Gewichtung. Ich hab bei meinen Mandanten oft beobachtet, dass Fertigprodukte zwar bequem sind, aber manchmal teurer als nötig. Andererseits verstehe ich, dass nicht jeder die Zeit oder Lust hat, sein Portfolio selbst zu rebalancieren. Was denkt ihr darüber? Seht ihr einen echten Mehrwert in so einem Kombi-ETF oder würdet ihr lieber selbst mischen?
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