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Vorabpauschale 2026 bei ETFs – wie handhabt ihr das praktisch?
Martin Feldmann
Martin Feldmann10.09.2026 19:316

Ich habe gerade einen Artikel zur Vorabpauschale für ETFs gelesen und muss sagen, das Thema beschäftigt mich jedes Jahr aufs Neue. Für alle, die es nicht so genau verfolgen: Die Vorabpauschale ist quasi eine Steuervorauszahlung auf thesaurierende ETFs, auch wenn man noch gar nichts verkauft hat. Das Finanzamt geht davon aus, dass der ETF einen bestimmten Ertrag erwirtschaftet hat und zieht darauf Steuern ab, selbst wenn man die Anteile einfach nur hält.

Theoretisch klingt das ja ganz logisch, aber in der Praxis finde ich es immer wieder nervig. Vor allem wenn man mehrere Depots hat oder bei verschiedenen Brokern unterwegs ist. Bei manchen wird die Vorabpauschale automatisch vom Verrechnungskonto abgebucht, bei anderen muss man aktiv Liquidität vorhalten. Letztes Jahr hatte ich das Problem, dass auf einem Depot nicht genug Cash lag und ich dann nachbuchen musste. Kein Drama, aber halt unnötig umständlich.

Was mich interessieren würde: Wie macht ihr das? Plant ihr das gezielt ein und haltet immer einen kleinen Cashpuffer auf dem Verrechnungskonto? Oder investiert ihr wirklich alles und kümmert euch erst drum, wenn die Bank sich meldet? Ich überlege gerade, ob ich für 2026 einfach pauschal ein paar hundert Euro als Reserve liegen lasse, gerade weil ich hauptsächlich in MSCI World und STOXX Europe 600 investiert bin und die Beträge bei größeren Depotvolumen schon spürbar werden können.

Außerdem bin ich gespannt, ob sich an der Berechnungsformel oder dem Basiszins für 2026 noch was ändert. Wenn der Zins weiter hoch bleibt, wird die Vorabpauschale ja tendenziell auch höher. Bei thesaurierenden ETFs ist das dann schon ein Punkt, den man im Blick haben sollte, finde ich.

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