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Vorabpauschale 2026: Wie geht ihr damit um bei euren ETF-Sparplänen?
CD
Christian Diepold10.09.2026 12:403

Moin zusammen, ich bin gerade über den Artikel zur Vorabpauschale ETF 2026 gestolpert und muss ehrlich sagen, dass mich das Thema jedes Jahr aufs Neue nervt. Ich bespare seit ein paar Jahren meinen MSCI World ETF und hab mittlerweile einen ganz ordentlichen Betrag drin, aber diese Vorabpauschale ist für mich immer noch so ein Punkt, wo ich mir nicht sicher bin, ob ich alles richtig mache.

Die Sache ist ja, dass die Vorabpauschale fällig wird, auch wenn man gar nichts verkauft hat. Das heißt, ich muss Steuern zahlen auf unrealisierte Gewinne, was sich für mich als Verkäufer erstmal komisch anfühlt. Normalerweise zahlt man doch erst, wenn man was verkauft hat, oder? Meine Bank zieht das zwar automatisch ab, aber ich frage mich, ob ich da genug Liquidität auf dem Verrechnungskonto haben muss. Letztes Jahr hatte ich da eine komische Abbuchung im Januar und musste erstmal nachrechnen, was das eigentlich war.

Wie macht ihr das konkret? Legt ihr extra Geld zurück für die Vorabpauschale oder lasst ihr einfach genug auf dem Verrechnungskonto liegen? Und bei größeren Depots, sagen wir mal über 100.000 Euro, wird das ja dann auch eine ordentliche Summe. Rechnet ihr das vorher durch oder seid ihr da entspannter? Ich würde gerne wissen, wie andere Anleger damit praktisch umgehen, weil ich den Eindruck habe, dass viele das Thema unterschätzen.

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