Ich bin gerade dabei, meine Freistellungsaufträge für 2025 neu zu sortieren, und frage mich, wie ihr das in der Praxis handhabt. Der Sparerpauschbetrag liegt ja aktuell bei 1000 Euro für Singles bzw. 2000 Euro für Verheiratete, aber die optimale Verteilung auf verschiedene Depots und Konten ist irgendwie immer ein kleines Puzzle.
Bei mir ist es so: Ich habe ein Hauptdepot bei der Consorsbank mit meinem MSCI World ETF Sparplan und ein paar Einzelaktien, dazu noch ein Tagesgeldkonto bei einer Direktbank und ein kleineres Depot bei Trade Republic für meine Tech-Experimente. Bisher hatte ich den Freistellungsauftrag einfach komplett auf das Consorsbank-Depot gelegt, weil dort die meisten Erträge anfallen. Aber letztes Jahr hatte ich dann doch mehr Zinsen auf dem Tagesgeld als gedacht, und die wurden voll versteuert.
Jetzt überlege ich, ob ich den Freistellungsauftrag besser aufteile. Manche Leute sagen, man sollte ihn großzügig auf alle Konten verteilen und lieber etwas Puffer lassen. Andere meinen, man sollte am Jahresanfang schon ziemlich genau hochrechnen, wo welche Erträge anfallen werden, und entsprechend zuteilen. Das klingt aber ehrlich gesagt nach ziemlich viel Aufwand.
Was mich besonders interessiert: Passt ihr eure Freistellungsaufträge im Laufe des Jahres an, oder macht ihr das einmal im Januar und dann war es das? Ich hab gehört, dass manche Banken ziemlich bürokratisch sind, wenn man was ändern will. Und nutzt ihr irgendwelche Tools oder Excel-Sheets, um die voraussichtlichen Kapitalerträge zu tracken?
Würde mich echt interessieren, wie ihr das organisiert habt, vor allem wenn man mehrere Depots und Konten jongliert.
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