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Freistellungsauftrag richtig verteilen – wie macht ihr das bei mehreren Depots?
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Petra Albrecht03.09.2026 21:210

Hallo zusammen,

ich habe gerade einen Artikel zum Thema Freistellungsauftrag gelesen und muss zugeben, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich das wirklich optimal geregelt habe. Ich habe mittlerweile drei verschiedene Depots, eins bei meiner Hausbank für langfristige ETF-Sparpläne, eins bei einem Onlinebroker für Einzelaktien und noch ein kleines Tagesgeldkonto bei einer Direktbank. Bisher habe ich den Sparerpauschbetrag einfach grob aufgeteilt, ohne mir großartig Gedanken zu machen.

Jetzt frage ich mich aber: Macht es nicht mehr Sinn, den Freistellungsauftrag gezielt dort zu platzieren, wo tatsächlich die meisten Erträge anfallen? Bei mir wären das vor allem die Dividenden aus den Einzelaktien und die ausschüttenden ETF-Anteile. Das Tagesgeldkonto wirft ja aktuell nur minimale Zinsen ab, trotzdem habe ich dort einen Teil des Freibetrags hinterlegt.

Wie handhabt ihr das? Passt ihr eure Freistellungsaufträge regelmäßig an oder lasst ihr die einfach laufen? Und lohnt es sich überhaupt, da jedes Jahr nachzujustieren, oder ist der Aufwand größer als der Nutzen? Ich will natürlich vermeiden, dass ich am Jahresende Kapitalertragssteuer zahle, obwohl ich den Freibetrag noch gar nicht ausgeschöpft habe.

Gibt es vielleicht Tools oder Methoden, mit denen man das besser im Blick behalten kann? Ich führe zwar eine Excel-Tabelle für meine Finanzen, aber die Erträge schwanken ja doch von Jahr zu Jahr, gerade bei Dividendenaktien wie Siemens.

Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

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