
Ich habe gerade gelesen, dass die Fed im September wohl die Zinsen weiter anheben könnte, wenn man den aktuellen Arbeitsmarktdaten glaubt. Das beschäftigt mich schon ein bisschen, weil ich einen guten Teil meines Portfolios in deutschen Standardwerten habe, vor allem SAP und Siemens.
Normalerweise heißt es ja immer, steigende US-Zinsen sind schlecht für Aktien generell, aber ich frage mich, ob das für unsere DAX-Schwergewichte genauso gilt. SAP und Siemens verdienen ja viel Geld in den USA, profitieren dann vom starken Dollar, aber gleichzeitig könnte eine schwächere US-Konjunktur die Auftragslage drücken. Das ist schon ein zweischneidiges Schwert aus meiner Sicht.
Was macht ihr in so einer Situation? Einfach aussitzen und auf die langfristige Entwicklung setzen, oder aktiv umschichten? Ich bin eigentlich kein Freund davon, ständig rumzuhandeln, aber wenn sich das makroökonomische Umfeld so deutlich ändert, sollte man vielleicht doch mal seine Positionen überdenken. Würde mich interessieren, wie andere das sehen, gerade bei europäischen Titeln mit starkem USA-Geschäft.
0 Antworten
Anmelden, um zu antworten.