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Trump-Zölle auf kanadische Autos: Wie schätzt ihr das Risiko für breit gestreute ETFs ein?
Anna Steinbach
Anna Steinbach27.08.2026 14:253

Ich habe heute morgen die Nachrichten über die angekündigten 50 Prozent Zölle auf kanadische Autos gelesen und bin ehrlich gesagt etwas verunsichert. Nicht wegen meines Portfolios direkt, sondern eher, weil ich mich frage, wie solche politischen Schachzüge eigentlich meine breite ETF-Strategie beeinflussen können.

Ich bespare seit Jahren den MSCI World und den EURO STOXX 50, also eigentlich ziemlich breit aufgestellt. Trotzdem stelle ich mir gerade die Frage: Wie stark wirken sich solche Zollankündigungen auf die einzelnen Positionen in diesen ETFs aus? Im MSCI World sind ja auch nordamerikanische Autohersteller und Zulieferer enthalten, und vermutlich auch Unternehmen, die stark vom Handel mit Kanada abhängen.

Was mich als Lehrerin besonders interessiert, ist das dahinterliegende Prinzip. Diversifikation soll ja gerade vor solchen Einzelrisiken schützen. Aber wenn so eine Maßnahme ganze Branchen oder Handelsbeziehungen betrifft, reicht dann die geografische und sektorielle Streuung wirklich aus? Oder sollte man in solchen Zeiten eher Sektorwetten meiden und noch defensiver werden?

Mein erster Gedanke war: Nicht nervös werden, einfach weiter besparen. Das ist ja genau der Vorteil von langfristigen Sparplänen. Aber andererseits frage ich mich, ob man nicht doch mal genauer hinschauen sollte, welche Sektoren in den eigenen ETFs besonders stark gewichtet sind. Ich habe das bei meinem MSCI World ehrlich gesagt nie so genau analysiert.

Wie geht ihr mit solchen Nachrichten um? Ignoriert ihr das komplett und bleibt bei eurer Strategie, oder justiert ihr hin und wieder nach, wenn sich das politische Umfeld so deutlich ändert? Würde mich wirklich interessieren, wie andere Anleger mit moderatem Risikoprofil darauf reagieren.

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