
Ich habe gerade gelesen, dass Nvidia mittlerweile Apple an der Spitze des S&P 500 verdrängt hat und somit ETF-Anleger automatisch mehr Nvidia-Anteile im Depot haben als Apple-Aktien. Das ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie lange Apple dort die Spitzenposition innehatte.
Mich beschäftigt gerade die Frage, wie man als langfristig orientierter ETF-Investor mit solchen Gewichtungsverschiebungen umgehen sollte. Einerseits vertraue ich dem Marktkapitalisierungsansatz und der automatischen Anpassung, andererseits macht mich die hohe Konzentration in einzelnen Tech-Titeln etwas nervös. Bei meinem MSCI World sind die Top-Positionen mittlerweile sehr stark auf wenige US-Tech-Werte konzentriert.
Ich überlege, ob es sinnvoll ist, das einfach auszusitzen und dem Prinzip treu zu bleiben, oder ob man aktiv gegensteuern sollte. Vielleicht durch Beimischung von Equal-Weight-ETFs oder stärkere Diversifikation in andere Sektoren? Wie handhabt ihr das? Vertraut ihr voll auf die Marktkapitalisierung oder nehmt ihr bewusst Anpassungen vor, um Klumpenrisiken zu reduzieren?
Würde mich interessieren, wie andere hier darüber denken, gerade weil Nvidia ja aktuell massiv vom KI-Hype profitiert und niemand weiß, wie nachhaltig das wirklich ist.
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