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Optionen zur Absicherung im August – Macht das für langfristige ETF-Portfolios überhaupt Sinn?
Martin Feldmann
Martin Feldmann22.08.2026 16:590

Ich bin gerade über den Artikel zu Hedging-Strategien mit Optionen gestolpert und frage mich ehrlich gesagt, ob das für jemanden wie mich überhaupt relevant ist. Ich hab den Großteil meines Depots in ETFs wie den MSCI World und ein paar solide Dividendenwerte wie Münchener Rück oder Siemens. Klassisch langfristig ausgerichtet eben, und bisher bin ich gut damit gefahren, Schwankungen einfach auszusitzen.

Jetzt heißt es aber, der August könnte volatil werden, und die Hedging-Strategien mit Optionen werden angepriesen. Klar, theoretisch verstehe ich das Konzept – man kauft Puts oder macht irgendwelche Spreads, um Verluste zu begrenzen. Aber praktisch gesehen kostet das ja auch Geld, und wenn der Markt dann doch nicht einbricht, war's halt umsonst. Bei einem langfristigen Ansatz frag ich mich, ob man sich damit nicht eher selbst im Weg steht. Die Kosten fressen doch auf Dauer die Rendite auf, oder seh ich das zu einfach?

Ich hab bisher noch nie mit Optionen gehandelt, aber mich würde interessieren, ob hier jemand Erfahrung damit hat, speziell im Zusammenhang mit einem eher konservativen, langfristigen Portfolio. Macht sowas Sinn, wenn man sowieso plant, die nächsten zehn bis zwanzig Jahre investiert zu bleiben? Oder ist das eher was für Leute, die aktiver traden und kurzfristige Schwankungen nutzen wollen? Bei meiner moderaten Risikotoleranz bin ich mir nicht sicher, ob ich da wirklich Zeit und Geld reinstecken sollte, oder ob ich besser einfach bei meiner Buy-and-Hold-Strategie bleibe.

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