
Guten Abend zusammen, ich habe gerade einen Artikel über Hedging-Strategien mit Optionen gelesen und frage mich, wie das für normale Privatanleger wirklich praktikabel ist. Der August scheint ja wieder etwas unruhiger zu werden, und mein Depot hängt gerade ziemlich stark am DAX und einigen Einzelwerten wie Siemens und Vonovia.
In der Theorie klingt das mit Put-Optionen oder Collars alles ganz elegant, aber ehrlich gesagt habe ich bisher nur sehr begrenzt Erfahrung mit Derivaten. Bei meiner Hausbank gibt es zwar entsprechende Produkte, aber die Spreads sind teilweise heftig und die Kosten fressen schnell die Absicherungswirkung auf. Gerade für jemanden wie mich, der eher langfristig orientiert ist und nicht ständig aktiv handeln will, stelle ich mir die Frage: Lohnt sich das überhaupt?
Meine Alternative wäre einfach, einen Teil in den MSCI World umzuschichten und das Einzelaktienrisiko etwas zu reduzieren. Aber das ist natürlich keine echte Absicherung gegen einen allgemeinen Marktrutsch. Habt ihr Erfahrungen mit Optionsstrategien als Privatanleger? Nutzt ihr sowas regelmäßig oder haltet ihr das für zu komplex und teuer? Würde mich wirklich interessieren, wie ihr das handhabt, besonders wenn man nicht mit Millionenbeträgen jongliert.
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