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Ray Dalio setzt massiv auf SPY - lohnt sich für uns Privatanleger eher SPY oder ein MSCI World?
Martin Feldmann
Martin Feldmann18.08.2026 19:1018

Ich bin gerade über den Artikel gestolpert, dass Ray Dalio seine Position in S&P 500 ETFs um satte 6,2 Milliarden Dollar erhöht hat. Das ist schon eine Hausnummer und zeigt, dass selbst die ganz großen Hedgefonds-Manager auf breite Index-ETFs setzen, wenn sie ihre Portfolios strukturieren.

Was mich dabei umtreibt: Für uns hier in Europa ist der S&P 500 ja nicht unbedingt die naheliegendste Wahl. Ich persönlich habe einen großen Teil meines Portfolios im MSCI World ETF, weil ich die globale Diversifikation schätze und nicht nur auf die USA setzen will, auch wenn die Tech-Riesen dort natürlich ordentlich Performance gebracht haben. Aber genau da liegt ja auch das Klumpenrisiko. Der S&P 500 ist mittlerweile extrem tech-lastig mit Microsoft, Apple, Nvidia und Co. an der Spitze. Wenn man sich die Gewichtung anschaut, steckt da teilweise mehr als ein Viertel des Index in den Top 10.

Dalio hat offenbar zwischen SPY und IVV gewählt, also zwischen zwei sehr ähnlichen S&P 500 Produkten. Für mich als Ingenieur ist das eine reine Kostenoptimierung, die TER unterscheidet sich ja nur marginal. Aber die grundsätzliche Frage bleibt: Macht es Sinn, dem US-Markt so stark hinterherzulaufen, oder fährt man mit einem MSCI World oder sogar STOXX Europe 600 langfristig besser, gerade wenn man in Euro denkt und das Währungsrisiko mit bedenkt? Würde mich interessieren, wie ihr das seht und ob jemand von euch aktiv S&P 500 ETFs hält oder lieber breiter streut.

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