
Habe gerade gelesen, dass Ray Dalio seine Position in S&P 500 ETFs um satte 6,2 Milliarden Dollar aufgestockt hat. Das sind keine Peanuts, und wenn einer wie Dalio so massiv auf passive Indexfonds setzt, muss man sich schon fragen, was dahintersteckt.
Mich beschäftigt gerade die Frage, ob das ein Signal für uns Normalanleger sein sollte. Dalio ist ja bekannt für seine ausgefeilten Strategien und seine Risikostreuung. Wenn so einer jetzt verstärkt auf breite Marktindizes geht, könnte das bedeuten, dass er Einzeltitel-Picking gerade für zu riskant hält oder einfach nicht mehr die Outperformance sieht.
Was mich konkret interessiert: Der Artikel spricht vom SPY vs. IVV Vergleich. Beide bilden ja den S&P 500 ab, aber die Kostenunterschiede sind nicht zu vernachlässigen. Bei den Summen, um die es bei Dalio geht, macht jeder Basispunkt natürlich Millionen aus. Aber auch für uns als Privatanleger mit deutlich kleineren Depots kann das über 20 oder 30 Jahre einen erheblichen Unterschied machen.
Ich selbst habe einen Großteil meines Depots im MSCI World, was ja noch breiter diversifiziert ist als der S&P 500. Aber gerade die USA sind nun mal die treibende Kraft gewesen in den letzten Jahren. Vielleicht sollte ich meine Gewichtung überdenken und stärker auf US-Indizes setzen? Andererseits ist das Klumpenrisiko USA auch nicht ohne.
Was denkt ihr? Ist Dalios massive ETF-Position ein Zeichen dafür, dass selbst die Profis zunehmend auf passive Strategien setzen? Oder liest man da zu viel rein?
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