
Habe gerade gelesen, dass Ray Dalio seine Position in S&P 500 ETFs um satte 6,2 Milliarden Dollar erhöht hat. Das ist schon eine Hausnummer, selbst für jemanden in seiner Liga. Mich würde interessieren, wie ihr das einordnet und ob das für eure eigene Strategie relevant ist.
Ich selbst habe einen Großteil meines Portfolios im MSCI World, was ja ähnlich läuft, aber natürlich breiter gestreut ist. Der S&P 500 ist halt deutlich USA-lastiger. Dalios Move kommt zu einem Zeitpunkt, wo die Bewertungen schon ziemlich hoch sind. KGVs über 20 sind im historischen Vergleich nicht gerade ein Schnäppchen, aber andererseits hat der Markt in den letzten Jahren gezeigt, dass hohe Bewertungen allein kein Grund für eine Trendwende sein müssen.
Was mich wirklich interessiert ist die Frage SPY versus IVV. Beide bilden den S&P 500 ab, aber es gibt Unterschiede bei den Kosten und der Liquidität. Für langfristige Buy and Hold Anleger wie mich sollte die TER eigentlich wichtiger sein als die Handelsspanne. IVV hat meines Wissens minimal niedrigere Kosten, oder? Bei großen Summen wie Dalio sie bewegt, macht das natürlich Millionen aus. Bei meinen Beträgen eher Cents, aber trotzdem.
Seht ihr das als Signal, dass institutionelle Investoren weiter bullish auf US-Aktien setzen? Oder ist es einfach nur Portfolioumschichtung ohne größere Aussagekraft? Mich macht die starke USA-Konzentration immer etwas nervös, gerade weil so viel von den großen Tech-Werten abhängt. Andererseits liefern die halt auch konstant ab.
Würde mich über eure Einschätzungen freuen, besonders von denen, die ebenfalls zwischen MSCI World und S&P 500 abwägen.
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