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Ray Dalio setzt massiv auf SPY – wie seht ihr das bei ETF-Kosten langfristig?
Klaus Weber
Klaus Weber18.08.2026 17:2816

Hallo zusammen, bin gerade über die Meldung gestolpert, dass Ray Dalio seine Position im S&P 500-ETF um satte 6,2 Milliarden Dollar aufgestockt hat. Das ist schon eine Hausnummer, selbst für jemanden in seiner Liga. Was mich aber wirklich interessiert: Er scheint hauptsächlich auf SPY zu setzen, nicht auf IVV oder VOO.

Jetzt mal ganz praktisch gedacht, aus meiner Erfahrung als Steuerberater kenne ich die Diskussion um Kosten nur zu gut. SPY hat eine TER von etwa 0,09 Prozent, während IVV und VOO bei 0,03 Prozent liegen. Klingt erstmal marginal, aber bei den Summen, die wir hier reden, sind das Millionen an Unterschied. Warum also SPY? Vermutlich wegen der Liquidität und der Möglichkeit, schnell große Positionen zu handeln, ohne den Kurs zu bewegen.

Für uns Privatanleger stellt sich die Frage anders. Ich selbst habe einen ordentlichen Teil meines Portfolios in MSCI World-ETFs, und da achte ich schon auf jeden Basispunkt bei den laufenden Kosten. Bei einem Anlagehorizont von 15 oder 20 Jahren summiert sich das erheblich. Andererseits: Wenn jemand wie Dalio so massiv auf den S&P 500 setzt, ist das schon ein Statement zum US-Markt. In Europa haben wir ja eher den DAX oder den Euro Stoxx im Blick, aber die USA bleiben halt der Wachstumsmotor.

Mich würde interessieren: Habt ihr auch S&P 500-ETFs im Depot? Und wenn ja, welchen nehmt ihr? Achtet ihr primär auf die Kosten oder sind euch andere Faktoren wie Fondsgröße und Handelbarkeit wichtiger? Ich persönlich finde, dass bei kleineren Summen unter 50.000 Euro die Kostendifferenz zwischen SPY und IVV verschmerzbar ist, aber darüber wird es schon relevant. Würde mich über eure Meinungen freuen, gerade weil ich überlege, meinen US-Anteil etwas hochzufahren.

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