
Ich bin gerade über den Artikel gestolpert, dass Ray Dalio seine Position in S&P 500 ETFs um satte 6,2 Milliarden Dollar erhöht hat. Das ist schon eine Hausnummer, die mich zum Nachdenken gebracht hat.
Was mich dabei besonders interessiert ist die Frage SPY versus IVV. Ich selbst habe einen großen Teil meines Portfolios im MSCI World über VGWL.DE laufen, aber die Diskussion um die verschiedenen S&P 500 Tracker finde ich trotzdem spannend. Die Kostenunterschiede sind ja mittlerweile minimal geworden, aber es gibt durchaus noch Unterschiede bei der Liquidität und den Tracking Errors.
Dalio ist ja bekannt für seine All Weather Strategie und sein extrem diversifiziertes Portfolio bei Bridgewater. Dass er jetzt so massiv in passive S&P 500 Produkte geht, finde ich bemerkenswert. Entweder sieht er für aktives Management gerade wenig Alpha Potenzial oder er positioniert sich defensiver als man zunächst denkt. Vielleicht ist es auch einfach eine taktische Allokation wegen der aktuellen Marktlage.
Mich würde interessieren wie ihr das seht. Haltet ihr den S&P 500 aktuell für attraktiver als einen breiteren World Index? Die US Märkte sind ja schon ziemlich hoch bewertet nach allem was man so liest. Andererseits dominieren die großen Tech Werte wie Microsoft, Apple und Nvidia gerade wirklich die Performance. Ich habe selbst noch SAP und Allianz als Einzelwerte und überlege ob ich meinen ETF Anteil nicht noch etwas aufstocken sollte, bin mir aber unsicher ob ich da stärker auf USA setzen soll.
Was sind eure Gedanken dazu? Nutzt jemand von euch SPY oder IVV und wenn ja warum habt ihr euch für das eine oder andere entschieden?
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