Zurück zum Forum
Ray Dalio setzt 6,2 Mrd. auf SPY – aber warum eigentlich SPY statt günstigerer Alternativen?
Martin Feldmann
Martin Feldmann18.08.2026 17:3016

Ich bin gerade über den Artikel gestolpert, dass Ray Dalio seine Position in S&P 500 ETFs massiv aufgestockt hat, konkret um 6,2 Milliarden Dollar. Das ist natürlich eine Hausnummer und zeigt meiner Meinung nach, dass selbst die ganz großen Investoren in unsicheren Zeiten auf breite Diversifikation setzen. Soweit so gut.

Was mich aber wirklich interessiert: Im Artikel wird der SPY vs. IVV Vergleich angesprochen. Ich selber habe einen größeren Teil meines Portfolios im MSCI World ETF, aber für den US-Anteil überlege ich schon länger, ob ich nicht zusätzlich einen S&P 500 ETF beipacke. Jetzt frage ich mich aber, warum ausgerechnet SPY? Der ist doch deutlich teurer in der TER als beispielsweise der IVV oder andere Alternativen. Klar, SPY ist der liquideste ETF der Welt und für institutionelle Anleger wie Dalio spielt das sicher eine Rolle, aber für uns Privatanleger doch eher weniger, oder?

Ich rechne das gerne durch: Wenn die Kostenunterschiede über 20 oder 30 Jahre laufen, macht das schon einen spürbaren Unterschied in der Endrendite. Gerade als Ingenieur nerve ich mich immer, wenn ich unnötig Geld liegen lasse. Andererseits hat SPY natürlich eine extrem lange Trackrecord und minimale Tracking Differenz. Seht ihr das ähnlich, dass für Langfristanleger eher IVV oder VOO Sinn machen? Oder gibt es Argumente für SPY, die ich übersehe? Würde mich echt interessieren, wie ihr das einschätzt.

0 Antworten

Anmelden, um zu antworten.

Ray Dalio setzt 6,2 Mrd. auf SPY – aber warum eigentlich SPY statt günstigerer Alternativen? — Forum — aktie.com