
Habe gerade gelesen, dass Ray Dalio seine S&P 500 ETF Position um über 6 Milliarden Dollar erhöht hat. Das ist schon eine Ansage, oder? Meine Erfahrung zeigt, dass solche großen Moves von institutionellen Anlegern oft ein Signal für die Marktrichtung sein können, aber man sollte nicht blind hinterherlaufen.
Was mich persönlich mehr interessiert ist die Frage SPY versus IVV. Ich empfehle meinen Kunden tendenziell eher den IVV von iShares, weil die Kostenquote minimal niedriger ist. Klar, der Unterschied ist marginal, aber über Jahrzehnte summiert sich das. Der SPY hat natürlich eine höhere Liquidität, was für Daytrader relevant sein kann, aber für langfristige Buy-and-Hold-Strategien spielt das keine große Rolle.
Interessant finde ich auch die grundsätzliche Frage: Macht ein reiner S&P 500 ETF für europäische Anleger überhaupt Sinn, oder sollte man lieber diversifizieren? Ich persönlich halte zusätzlich zum MSCI World auch gezielt europäische Werte, weil mir die USA-Lastigkeit im Portfolio sonst zu hoch wird. Das habe ich beobachtet bei vielen Portfolios in den letzten Jahren, dass die Klumpenrisiken in US-Tech extrem gestiegen sind.
Was denkt ihr über Dalios Move? Seht ihr das als Bestätigung für den Bullenmarkt oder eher als defensive Positionierung mit breiter Streuung? Und habt ihr SPY, IVV oder vielleicht sogar einen europäischen Anbieter im Depot?
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