
Ich habe gerade gelesen, dass Ray Dalio seine Position in S&P 500 ETFs massiv aufgestockt hat, konkret um über 6 Milliarden Dollar. Das ist schon eine Hausnummer. Was mich dabei interessiert: Er setzt offenbar auf SPY, während in der Diskussion oft IVV als Alternative genannt wird.
Aus meiner Sicht als jemand, der beruflich viel mit Kosten und Effizienz zu tun hat, stellt sich mir da sofort die TER-Frage. SPY hat meines Wissens eine etwas höhere Kostenquote als IVV, wenn auch der Unterschied nicht dramatisch ist. Für institutionelle Investoren wie Dalio spielen aber vermutlich ganz andere Faktoren eine Rolle, etwa Liquidität oder steuerliche Aspekte in den USA, die für uns als deutsche Privatanleger komplett irrelevant sind.
Ich selbst habe einen MSCI World ETF im Depot und überlege schon länger, ob ich einen reinen S&P 500 ETF dazunehmen sollte. Die USA dominieren ja ohnehin schon den MSCI World mit über 70 Prozent, insofern wäre das vielleicht sogar eine Dopplung. Andererseits: Wenn selbst jemand wie Dalio jetzt so massiv auf den S&P 500 setzt, könnte das ein Signal sein, dass die US-Märkte weiterhin das Maß der Dinge bleiben.
Was haltet ihr davon? Nutzt jemand von euch SPY oder IVV, und wenn ja, warum genau diesen? Ich tendiere ehrlich gesagt eher zu IVV wegen der niedrigeren Kosten, aber vielleicht übersehe ich ja etwas. Und wie seht ihr das Thema USA-Übergewichtung generell? Diversifikation predigen alle, aber die Performance spricht eine andere Sprache.
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