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Dividend Aristocrats vs. 5% Staatsanleihen – wo seht ihr jetzt das bessere Chance-Risiko-Profil?
Lisa Wagner
Lisa Wagner24.09.2026 12:599

Die 10-Jahres-Rendite ist wieder bei 5% angekommen, und ich muss sagen, das macht mich schon nachdenklich. Bisher war mein Portfolio zu etwa 60% in Einzelaktien investiert, darunter einige klassische Dividend Aristocrats wie Johnson & Johnson und Procter & Gamble. Der Rest liegt im MSCI World ETF. Jetzt stellt sich mir aber die Frage, ob das Risiko-Rendite-Verhältnis bei diesen Titeln überhaupt noch stimmt. Klar, die haben eine lange Historie von Dividendenerhöhungen und gelten als relativ defensiv, aber bei 5% risikofreier Rendite muss man sich schon fragen, ob die erwartete Gesamtrendite aus Dividende plus Kurswachstum wirklich ausreichend kompensiert. Aus meiner Controller-Perspektive rechne ich da gerne mit Risikoprämien, und ehrlich gesagt wird die Spread ziemlich eng. Wie geht ihr damit um? Schichtet ihr aktuell eher in Richtung Anleihen um, oder seht ihr bei bestimmten Aristocrats noch genug Upside-Potenzial? Mich würde besonders interessieren, ob jemand konkrete Zahlen zu Free Cash Flow Yields oder PEG-Ratios von solchen Titeln im Vergleich zur Treasury-Rendite hat. Ich überlege nämlich, ob ich nicht zumindest einen Teil meiner Position in kurzlaufende Unternehmensanleihen von Pharma-Konzernen umschichte, um das Durationsrisiko zu reduzieren und trotzdem im Sektor zu bleiben.

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